Das Erbe meines Onkels

Hier werden Holzprojekte diskutiert, die vorwiegend mit Handwerkzeugen und nicht mit Maschinen realisiert werden. Hier ist auch ein Platz für traditionelle Oberflächenbehandlung von Holz. Ebenso geht es hier um klassische Handwerkzeuge zur Holzbearbeiteng, deren Bedeutung, Pflege und Gebrauch.
Stefan Krieger
Beiträge: 364
Registriert: Mo 19. Feb 2018, 23:08

Re: Das Erbe meines Onkels

Beitrag von Stefan Krieger »

Moin Aki,

naja, ich würde aber offen gestanden auch kein Werkzeug gebraucht von privat kaufen zu 90% des Neupreises. Da würde ich als Käufer lieber noch die 10% zusätzlich investieren und dafür dann ein wirklich neues Werkzeug kaufen, das qualitiativ 100% in Ordnung ist. Und falls nicht, kann ich das beim Händler reklamieren - bei Dir als privatem Verkäufer natürlich nicht.

Außerdem kann ich als privater Verkäufer auch immer noch schauen, ob ich ein bestimmtes Werkzeug im Rahmen einer Rabattaktion bspw. günstiger bekommen kann.

Ich halte 90% des aktuellen Neupreises nicht für realistisch und würde eher von 75% - 80% ausgehen...

Schöne Grüße
Stefan
hemmi1953
Beiträge: 31
Registriert: Do 3. Dez 2015, 11:51

Re: Das Erbe meines Onkels

Beitrag von hemmi1953 »

+1
Gruß Christof
MaxS
Beiträge: 1683
Registriert: Sa 21. Jun 2014, 02:52

Re: Das Erbe meines Onkels

Beitrag von MaxS »

Guten Abend,

das sehe ich ähnlich. 75-80% des Neupreises (der im normalen Handel - je nach Artikel und Hersteller - auch verhandelbar ist) wäre mir das Werkzeug nur wert, wenn ich mich vom Zustand selbst überzeugen kann oder mir sehr sicher bin, dass das Werkzeug zu 100% in Ordnung ist. Das sehen andere meines Wissens ähnlich; bei Maschinen zahle ich in der Regel nicht mehr als 50% des Neupreises, und das auch nur bei wirklich gutem Zustand. Es gibt einfach zu viele von außen nicht erkennbare Schäden oder Mängel.

Meine Meinung: Wenn Du an den Werkzeugen emotional hängst, behalte sie. Wenn Du die Werkzeuge im Einsatz wissen möchtest, dann verkauf sie zu einem für beide Seiten fairen Preis.

Gruß
Max
Pedder
Beiträge: 5855
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Re: Das Erbe meines Onkels

Beitrag von Pedder »

Hallo Aki,

grau ist alle Theorie. nach meinem Eindruck werden die "Deutschen" Hobel gebraucht nur mit erheblichen Abschlägen gehandelt. Wenn es überhaupt Käufer gibt. Der Markt ist sehr voll.

ähnliches gilt für Gratsägen von Ulmia nicht mehr neu. Aber die Nachfrage ist auch nicht Hoch. neulich habe ich eine beobachtet, die ging über längere Zeit für 40 € nicht weg.

liebe Grüße Pedder
Aki
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Registriert: Fr 29. Apr 2022, 21:34

Re: Das Erbe meines Onkels

Beitrag von Aki »

Das verstehe ich alles, aber würde man Gebrauchsspuren nicht sofort sehen? Wie sollte bspw. ein Hobel bzw. ein Hobeleisen gebraucht sein und trotzdem neu ausschauen? Oder z.B. das Schindelmesser: da ist ja sogar noch diese gummiartige Schutzschicht drauf, wie sollte man sowas nachträglich nochmal hinmachen?

Also ja klar, bei gebrauchtem Zeug keine Frage, da habt ihr Recht, aber für offensichtlich ungebrauchte Werkzeuge, die auch noch geölt gelagert wurden (und zwar mit Kamelienöl (denn solch eine angefangene Flasche habe ich gefunden, sonst kein anderes Öl und die Werkzeuge riechen auch so. Nicht etwa mit Ballistol o.ä. das Messing angreifen könnte)), erscheint mir 75% doch recht wenig oder nicht?

Darüber könnte ich ja die MwSt. vom Neupreis einfach abziehen, dann wären das ja schonmal 19% weniger.

Davon abgesehen hatte er keine Werkstatt o.ä. das heißt die ganzen Sachen konnten gar nicht benutzt worden sein. Der hat einfach alles gesammelt was er schön fand :P
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