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Re: Stationäre Kreissäge
Antwort auf: Stationäre Kreissäge ()

Hallo Christian,

meine Ratschläge:
1. Große und schwere Werkstücke brauchen große und schwere Maschinen. Oder Handmaschinen mit den Einschränkungen, denen Handmaschinen unterworfen sind.
2. Industriemaschinen sind für harte Einsatzbedingungen und lange Lebensdauer ausgelegt (oder waren das zumindest). Desalb sind sie auch gebraucht und alt meist noch gebrauchstüchtig.
3. Ergonomie ist eine ziemlich neumodische Sache und deshalb bei den alten Gurken wenig ausgeprägt.
4. Ich würde mich nicht auf eine Marke festlegen. Zwischen Altendorf und EB gibt's Dutzende von Herstellern und Sägen aller Größen. Gute Sägen (aber auch schlechte) sind von vielen Herstellern gebaut worden und werden noch gebaut.
5. Deshalb solltest Du dich schlau machen und schauen, was bei ebay so über die Bühne geht und die Messe in Nürnberg besuchen.
6. Ohne Hast an die Sache rangehen.

Kleiner Nachsatz aus eigener Erfahrung: ich habe 10 Jahre mit einer uralten Dreifachkombi (Säge, Fräse, Langlochbohrmaschine) aus Vorkriegsproduktion gearbeitet und hätte sie mit keiner der hier gelegentlich erwähnten Maschinen aus dem Heimwerkerbereich getauscht. Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich ein halbes bis dreiviertel Jahr gebraucht habe, bis ein Schiebeschlitten, zwei Motoren, die diversen Anschläge, Absaughauben und Niederhalter dran waren. Beim Zubehör wie Lineal zum Ablängen fand ich bei Scheppach was, das Lineal für den Parallelanschlag wiederum fand ich bei Panhans. Und, wichtig, ich hatte gelegentlich Zugriff auf eine feinmechanische Werkstätte.

Die Qual der Wahl ist eine der schöneren Qualen.

Gruß, Walter

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