Juuma Ganzstahlzwingen

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Re: Denkanstoß>Aufbewahrung von Arbeitstoffen

hallo,
ich habe von einem alten Schreiner folgenden Trick gelernt und wende ihn schon seit 30 Jahren an:
Selbstangesetztes, wie Beizen, Öle, Schellack etc, bewahre ich in ganz normalen Sprudelflaschen (für Nordlichter : Mineralwasserflaschen)auf. Sie werden mit einem Korken verschlossen, der ein kleines Stück Leintuch mit einklemmt. Also zuerst das Leintuchstück (ca 10 X 10 cm) auf die Flaschenöffnung legen, dann mit dem Korken zusammen in die Flasche drücken. Das ist dicht und lässt sich jederzeit wieder von Hand , ohne Korkenzieher, herausziehen. Ausserdem wird verhindert, dass man aus Versehen mal einen Schluck zu sich nimmt, was bei der Verwendung von Getränkeflaschen schon vorgekommen sein soll.
Ich habe mit Schnur kleine Etiketten aus Pappe um den Flaschenhals angebunden, auf denen der Inhalt der Flasche draufsteht. Hält besser als Klebeetiketten.
Die Flaschen stehen lichtgeschützt. Da sie aus Klarglas sind, kann man den Inhalt gut erkennen.
Fertigprodukte, wie Brennspiritus, Salmiak, Leinölfirnis bewahre ich in den Gefässen auf, in dem ich sie gekauft habe.
Leider stehen die Flaschen, und das ist nicht korrekt, oberhalb der Kopfhöhe, sodass beim Herunternehmen ein gewisses Unfallrisiko besteht. Aber meine Werkstatt ist sehr klein und es geht leider nicht anders.
Gruss
reinhold

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