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Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Besorgen von Holz
Antwort auf: Re: Besorgen von Holz ()

Hallo Walter, hallo Dietrich....
Hier bei mir im Großraum Erlg/Nbrg verhält es sich ähnlich. Es gibt zwar hier auch in den ländlichen Gegenden überdurchschnittlich viele Streuobstwiesen,( fränkische Schweiz ) allerdings werden keine Flugblattaktionen gestartet, wenn hier und da Obstbäume größerer Dimensionen gefällt werden. Auch ich hatte vor einem und vor zwei Jahren Glück und konnte mir äußerst günstig zwei große Zwetschgenstämme, einen starken Birnenstamm und vier Kirschenstämme "sichern". Zwei etwas schwächere Apfelstämme gingen als Beilage auch noch mit.
Die Krönung jedoch war ein halbweg vernünftiger Mirabellenstamm am Anfang des Jahres.
Ich denke, wenn man mit halbwegs offenen Augen und Ohren durch´s Land geht findet man immer wieder Möglichkeiten an " gute Obstler" ran zu kommen.
Noch ein Tipp für alle "Städter": "Pflegt" eure Beziehungen zum Grünflächenamt bzw. zu den Arbeitern, welche in euren Stadtparks usw. die Grünpflege durchführen. Oftmals bekommt man für ein kleines Trinkgeld auch schon verwertbares " Sonderholz", welches beim Holzhändler/Sägewerker sehr teuer wäre, oder erst gar nicht zu bekommen ist, wie z.B. Platane - Blut-Pflaume usw.

Hier stellt sich allerdings mir die Frage, in wie weit es mit der Weiter-Verwertung von "Friedhofsholz" steht. Ich persönlich habe da große Skrupel, und rühre solches Holz aus Pietätsgründen nicht an. Selbst wenn´s sich´s z.B.um nen´schönen Nußbaum handelt.
Wie sieht eure Meinung zu dem Thema " Friedhofsholz" aus?
(Also Holz, welches von Friedhofsbäumen stammt )

Gruß Dieter M.

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