unbekannter winkelmesser

Hier werden Holzprojekte diskutiert, die vorwiegend mit Handwerkzeugen und nicht mit Maschinen realisiert werden. Hier ist auch ein Platz für traditionelle Oberflächenbehandlung von Holz. Ebenso geht es hier um klassische Handwerkzeuge zur Holzbearbeiteng, deren Bedeutung, Pflege und Gebrauch.
Antworten
KurtG.Heid
Beiträge: 2
Registriert: Mo 6. Apr 2026, 12:42

unbekannter winkelmesser

Beitrag von KurtG.Heid »

Hallo
ich mal wieder
die Nervensäge
Dateianhänge
DSC09996.JPG
DSC09996.JPG (203.5 KiB) 345 mal betrachtet
DSC09991.JPG
DSC09991.JPG (647.25 KiB) 345 mal betrachtet
Martin
Beiträge: 31
Registriert: Fr 9. Okt 2020, 13:56

Re: unbekannter winkelmesser

Beitrag von Martin »

Hallo,

ich habe einfach mal die KI nachdenken lassen:

"Das abgebildete Instrument ist sehr wahrscheinlich ein Präzisions-Winkelmesser (Universal-Transporteur) aus Messing, wie er früher im Maschinenbau, in der Feinmechanik oder im technischen Zeichnen verwendet wurde.

Auffällig sind:

der große Halbkreis mit einer 0–180°-Skala,
die beidseitige Gradskala zum Messen in beide Richtungen,
die verschiebbaren Klemm- und Führungsstücke unten,
die Rändelschrauben zur Feineinstellung und Arretierung.

Solche Geräte dienten dazu,

Winkel sehr genau einzustellen oder zu messen,
Werkstücke auszurichten,
technische Zeichnungen oder Bauteile zu überprüfen.

Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Schul-Transporteur, sondern um ein hochwertiges Werkstatt- bzw. Vermessungsinstrument, vermutlich aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert.

Falls das Instrument keine Herstellergravur trägt, wäre eine Aufnahme der Vorder- und Rückseite (insbesondere von eventuellen Beschriftungen oder Logos) hilfreich. Damit lässt sich oft der Hersteller und das ungefähre Baujahr bestimmen.

Die Gravur lautet:

D. R. P. ANG. U. AUSL. ANG.

Das ist eine typische Patentkennzeichnung aus der Zeit um 1900 und bedeutet:

D.R.P. = Deutsches Reichspatent
Ang. = angemeldet
u. = und
Ausl. Ang. = Auslands-Anmeldungen

Sinngemäß heißt das:

„Deutsches Reichspatent angemeldet und Auslandsanmeldungen erfolgt.“

Das bedeutet:

Das Instrument war zum Zeitpunkt der Herstellung patentrechtlich geschützt bzw. das Patent war beantragt, und
der Hersteller hatte auch Patentanmeldungen im Ausland eingereicht.
Datierung

Diese Art der Beschriftung findet man häufig auf deutschen Präzisionsinstrumenten aus etwa 1890 bis 1925. Nach der Patenterteilung stand häufig stattdessen eine Nummer, z. B. „D.R.P. Nr. 123456“.

Interessant wäre jetzt noch

Wenn du die gesamte Vorderseite, die Rückseite oder insbesondere die Enden des Instruments fotografieren kannst, auf denen oft ein Herstellername (z. B. Breithaupt, Dennert & Pape, A. Ott, Keuffel & Esser, Zeiss, Carl Bamberg usw.) eingraviert ist, lässt sich das Instrument meist eindeutig identifizieren."

vielleicht hilft das schon mal
Gruß
martin
Antworten