Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Hallo zusammen,
Mein Name ist Joscha.
Ich habe vor kurzem angefangen zu schnitzen. Nach ein paar Buttermessern habe ich zuletzt eine Kuksa (Holztasse) aus trockener Birke gemacht.
Jetzt arbeite ich an der zweiten. Ich habe die Form grob ausgesägt. Jetzt ist die Frage, wie ich das restliche Material außen (sieh Foto lila Bereich) am besten abtrage. Bei der letzten habe ich das mit einem recht kleinen Hohleisen gemacht, was recht mühsam war und ich bin auch nicht sicher, ob das Hohleisen auf Dauer die Schläge mit dem Klöpel verträgt.
Ich überlege jetzt, ob ein breites Bildhauereisen (z.B. 5/40mm) geeignet ist und ob ich da mit dem Klöpel arbeiten kann? Oder wäre ein gerades klassisches Stecheisen wie es Tischler verwenden besser geeignet? Da ich Anfänger bin und nicht gleich ganz viele Werkzeuge anschaffen will, möchte ich mich gerne auf eines beschränken.
Wie würdet ihr das machen?
Vielen Dank und beste Grüße
Joscha
Mein Name ist Joscha.
Ich habe vor kurzem angefangen zu schnitzen. Nach ein paar Buttermessern habe ich zuletzt eine Kuksa (Holztasse) aus trockener Birke gemacht.
Jetzt arbeite ich an der zweiten. Ich habe die Form grob ausgesägt. Jetzt ist die Frage, wie ich das restliche Material außen (sieh Foto lila Bereich) am besten abtrage. Bei der letzten habe ich das mit einem recht kleinen Hohleisen gemacht, was recht mühsam war und ich bin auch nicht sicher, ob das Hohleisen auf Dauer die Schläge mit dem Klöpel verträgt.
Ich überlege jetzt, ob ein breites Bildhauereisen (z.B. 5/40mm) geeignet ist und ob ich da mit dem Klöpel arbeiten kann? Oder wäre ein gerades klassisches Stecheisen wie es Tischler verwenden besser geeignet? Da ich Anfänger bin und nicht gleich ganz viele Werkzeuge anschaffen will, möchte ich mich gerne auf eines beschränken.
Wie würdet ihr das machen?
Vielen Dank und beste Grüße
Joscha
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Johannes M
- Beiträge: 1658
- Registriert: Di 21. Jul 2020, 09:09
Re: Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Hallo,
das kommt natürlch darauf an welche Möglichkeiten du hast, um den Rohling einzuspannen. Bei mir käme zunächst die Handsäge und der Hobel zum Einsatz. Und dann ein Ziehmesser. Anschliessend würde ich die Hohlkehlen am Griffansatz mit einem frisch abgezogenen Hohleisen ( z.B.: Stich 9 20mm breut) quer zur Faser schichtweise abtragen. Für die Feinheiten nutze ich dann gerne die Schnitzmesser mit stark gebogener Klinge.
Es grüßt Johannes
das kommt natürlch darauf an welche Möglichkeiten du hast, um den Rohling einzuspannen. Bei mir käme zunächst die Handsäge und der Hobel zum Einsatz. Und dann ein Ziehmesser. Anschliessend würde ich die Hohlkehlen am Griffansatz mit einem frisch abgezogenen Hohleisen ( z.B.: Stich 9 20mm breut) quer zur Faser schichtweise abtragen. Für die Feinheiten nutze ich dann gerne die Schnitzmesser mit stark gebogener Klinge.
Es grüßt Johannes
Re: Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Moin Joscha,
Johannes hat ja schon Anregungen gegeben, wenn es darum geht ein festgespanntes Stück zu bearbeiten, also, falls Du in einer Werkstatt o.ä. arbeitest.
Eine Kuksa schnitzt sich alternativ, so finde ich auch ganz gerne im Wald - also ohne Festspannen. Eine Hand hält fest, die andere führt das Werkzeug. Es kann also nur ein Werkzeug gleichzeitig benutzt werden.
In einer solchen Situation würde ich die von Dir markierten Bereiche als erstes mit meiner kleinen Axt bearbeiten. Die Feinarbeit dann mit einem Schnitzmesser (ich benutze ein Frost und ein selbstgemachtes). Das 'Loch', wo später das Getränk rein soll bearbeite ich mit Löffelmessern: so ein Hackemesser von Forst und ein eher flaches Löffelmesser von Beavercraft.
Ich komme also mit Schnitzmesser, Löffelmesser und Axt zurecht - und ganz wichtig in meiner kleinen Schnitzwerkzeugtasche die da immer mit dabei ist, ist, dass dort Schärfzeug seinen festen Platz hat. Für einen eintägigen Schnitzausflug reicht mir dazu Abziehleder.
Um den Prozess etwas zu vereinfachen würde ich evtl. vor dem Ausflug rechts und Links vom Griff, dort, wo er in die Rundung der Kuksa übergeht mit einem Schlangenbohrer zwei Löcher von oben durchbohren, sodass die zwei engen Rundungen schon ziemlich ausgeformt sind. Evtl. kann auch das grosse Loch mit einem Forstner vorgebohrt werden. (für Ersteres ist es bei Deinem Projekt nun aber schon zu spät)
Ach ja, eine kleine Klappsäge habe ich noch immer dabei - mit der bringe ich das Holz grob in Form, in etwa wie Deines auf dem Bild.
Viel Spass beim Schnitzen wünsche ich - viele Grüsse aus der Heimat der Kuksa.
Johannes hat ja schon Anregungen gegeben, wenn es darum geht ein festgespanntes Stück zu bearbeiten, also, falls Du in einer Werkstatt o.ä. arbeitest.
Eine Kuksa schnitzt sich alternativ, so finde ich auch ganz gerne im Wald - also ohne Festspannen. Eine Hand hält fest, die andere führt das Werkzeug. Es kann also nur ein Werkzeug gleichzeitig benutzt werden.
In einer solchen Situation würde ich die von Dir markierten Bereiche als erstes mit meiner kleinen Axt bearbeiten. Die Feinarbeit dann mit einem Schnitzmesser (ich benutze ein Frost und ein selbstgemachtes). Das 'Loch', wo später das Getränk rein soll bearbeite ich mit Löffelmessern: so ein Hackemesser von Forst und ein eher flaches Löffelmesser von Beavercraft.
Ich komme also mit Schnitzmesser, Löffelmesser und Axt zurecht - und ganz wichtig in meiner kleinen Schnitzwerkzeugtasche die da immer mit dabei ist, ist, dass dort Schärfzeug seinen festen Platz hat. Für einen eintägigen Schnitzausflug reicht mir dazu Abziehleder.
Um den Prozess etwas zu vereinfachen würde ich evtl. vor dem Ausflug rechts und Links vom Griff, dort, wo er in die Rundung der Kuksa übergeht mit einem Schlangenbohrer zwei Löcher von oben durchbohren, sodass die zwei engen Rundungen schon ziemlich ausgeformt sind. Evtl. kann auch das grosse Loch mit einem Forstner vorgebohrt werden. (für Ersteres ist es bei Deinem Projekt nun aber schon zu spät)
Ach ja, eine kleine Klappsäge habe ich noch immer dabei - mit der bringe ich das Holz grob in Form, in etwa wie Deines auf dem Bild.
Viel Spass beim Schnitzen wünsche ich - viele Grüsse aus der Heimat der Kuksa.
Re: Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Hallo Joscha,
ich fand das Video immer sehr lehrreich. Wie immer bei der Holzbearbeitung, gutes Werkzeug wird erst dann wertvoll, wenn es scharf ist. Mit der entsprechenden Vorsicht macht es zudem einen großen Spass:
https://www.youtube.com/watch?v=HTImCNNyzuo
Herzliche Grüße
Uwe
ich fand das Video immer sehr lehrreich. Wie immer bei der Holzbearbeitung, gutes Werkzeug wird erst dann wertvoll, wenn es scharf ist. Mit der entsprechenden Vorsicht macht es zudem einen großen Spass:
https://www.youtube.com/watch?v=HTImCNNyzuo
Herzliche Grüße
Uwe
Herzliche Grüße
Uwe
Uwe
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walter.mittwoch
- Beiträge: 44
- Registriert: Sa 3. Aug 2024, 22:31
Re: Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Hallo Uwe!Uwe.Adler hat geschrieben: ↑Mi 14. Jan 2026, 15:09 Hallo Joscha,
ich fand das Video immer sehr lehrreich. Wie immer bei der Holzbearbeitung, gutes Werkzeug wird erst dann wertvoll, wenn es scharf ist. Mit der entsprechenden Vorsicht macht es zudem einen großen Spass:
https://www.youtube.com/watch?v=HTImCNNyzuo
Herzliche Grüße
Uwe
Dass ist HANDWERKSKUNST in Reinkultur!
Danke fürs Zeigen!
Walter
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Bernd Grunwald
- Beiträge: 526
- Registriert: Mi 5. Sep 2018, 14:21
Re: Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Hallo an die leisen Holzwerker,
ja, das Video über das Schnitzen einer Kuksa ist echt Klasse. Da kann man auf jeden Fall noch was lernen. Der Schnitzer im Video hat die Kuksa allerdings aus nassem Birkenholz (Grünholz) geschnitzt. Das nasse Holz lässt sich leicht schnitzen. Das Video endet auch nicht mit der Fertigstellung der Kuksa, sondern nur mit der Fertigstellung des Rohlings, der anschließend noch trocknen muss. Danach erst kann die Kuksa fertig geschnitzt werden.
Nimmt man dagegen trockenes Holz zum Schnitzen einer Kuksa (wie Joscha es gemacht hat), sieht die Sache noch mal ganz anders aus. Dann ist der Schnitzprozess deutlich schwieriger. Dann geht innen mit dem Hakenmesser und außen mit dem Zugmesser so gut wie nichts mehr. Diese Werkzeuge sind für's Grünholzschnitzen gut. Bei trockenem Holz wird deren Anwendung zur Qual. Dann kann man nicht nur innen, sondern auch außen fast nur noch mit Beiteln schnitzen, die mit dem Klüpfel geschlagen werden. Lediglich das Glätten der Oberflächen wird dann sinnvollerweise noch in reiner Schnitzarbeit ohne Klüpfel gemacht.
Völlig stromlos hat der Künstler im Video zudem auch nicht gearbeitet. Bei der Formgebung hat er sich nicht nur der Schnitzaxt (die er übrigens hervorragend beherrscht), sondern auch der elektrischen Kappsäge bedient. Bei meinen Kuksas, die ich bislang (allerdings ebenfalls nur aus trockenem Holz) geschnitzt habe, mache ich das gerne mit der Bandsäge. Damit kommt man auch in den Rundungen im Bereich des Griffansatzes ziemlich nah an die Bleistiftlinie heran. So hat also jeder seine persönliche Methode der Formgebung.
Hier einige Fotos von meiner Methode: viewtopic.php?p=154172&hilit=holztasse#p154172
@Joscha:
Man muss aber keine Maschinen einsetzen. Wenn du wie ich gerne mit Bildhauereisen arbeitest, kannst du damit auch außen das restliche Material sehr gut abtragen. Wo noch viel Material abzutragen ist, gerne mit einem Hohleisen Stich 9, wo weniger Material abzutragen ist, bietet es sich an, mit Stich 5 oder Stich 3 zu arbeiten. Wenn du dann nah genug an der Bleistiftline bist, bearbeitest du die gewölbte Oberfläche nur noch mit Stich 1 (oder mit einem Stechbeitel, 20 mm breit oder breiter). In den Rundungen im Bereich des Griffansatzes geht Stich 1 natürlich nicht. Hier ist ein Hohleisen angebracht, dessen Schneide möglichst gut in die Form der Kurve passt (vom Foto her würde ich sagen: Stich 6 oder 7).
Und: keine Angst, der Holzklüpfel macht das Bildhauereisen nicht kaputt. Das Heft des Eisens hält die Schläge aus.
Übrigens: Die Wandstärke deiner ersten Kuksa könntest du noch reduzieren (bis auf etwa 5 mm). Dadurch wird das Füllvolumen erhöht. Darüber habe ich berichtet. Allerdings nicht hier, sondern in einem Forum für Hobbyschnitzer. Die Stärke von Wand und Boden habe ich bei meiner ersten Kuksa allerdings auch erst reduziert, nachdem ich sie schon etwa 5 Jahre lang in Gebrauch hatte. Es geht. Die Kuksa ist immer noch dicht, hat aber jetzt ein um ca. 50 ml größeres Füllvolumen.
Außerdem sehe ich, dass an deiner Kuksa eingedrückte Stellen sind, die beim Einspannen der Tasse in einer Klemmvorrichtung (z.B. Schraubstock) entstanden sind. Deshalb lass die Kuksa einfach mal für eine halbe Stunde unter Wasser tauchen. Dann quillt das Holz, was zur Folge hat, dass die Druckstellen verschwinden (falls die Holzfasern an den Druckstellen nur eingedrückt, ansonsten aber noch komplett in Ordnung sind). Es kann sein, dass dadurch nicht alle Druckstellen verschwinden. Auf jeden Fall werden sie durch das Quellen deutlich kleiner.
Viel Erfolg beim Schnitzen deiner zweiten Kuksa.
Gruß
Bernd
ja, das Video über das Schnitzen einer Kuksa ist echt Klasse. Da kann man auf jeden Fall noch was lernen. Der Schnitzer im Video hat die Kuksa allerdings aus nassem Birkenholz (Grünholz) geschnitzt. Das nasse Holz lässt sich leicht schnitzen. Das Video endet auch nicht mit der Fertigstellung der Kuksa, sondern nur mit der Fertigstellung des Rohlings, der anschließend noch trocknen muss. Danach erst kann die Kuksa fertig geschnitzt werden.
Nimmt man dagegen trockenes Holz zum Schnitzen einer Kuksa (wie Joscha es gemacht hat), sieht die Sache noch mal ganz anders aus. Dann ist der Schnitzprozess deutlich schwieriger. Dann geht innen mit dem Hakenmesser und außen mit dem Zugmesser so gut wie nichts mehr. Diese Werkzeuge sind für's Grünholzschnitzen gut. Bei trockenem Holz wird deren Anwendung zur Qual. Dann kann man nicht nur innen, sondern auch außen fast nur noch mit Beiteln schnitzen, die mit dem Klüpfel geschlagen werden. Lediglich das Glätten der Oberflächen wird dann sinnvollerweise noch in reiner Schnitzarbeit ohne Klüpfel gemacht.
Völlig stromlos hat der Künstler im Video zudem auch nicht gearbeitet. Bei der Formgebung hat er sich nicht nur der Schnitzaxt (die er übrigens hervorragend beherrscht), sondern auch der elektrischen Kappsäge bedient. Bei meinen Kuksas, die ich bislang (allerdings ebenfalls nur aus trockenem Holz) geschnitzt habe, mache ich das gerne mit der Bandsäge. Damit kommt man auch in den Rundungen im Bereich des Griffansatzes ziemlich nah an die Bleistiftlinie heran. So hat also jeder seine persönliche Methode der Formgebung.
Hier einige Fotos von meiner Methode: viewtopic.php?p=154172&hilit=holztasse#p154172
@Joscha:
Man muss aber keine Maschinen einsetzen. Wenn du wie ich gerne mit Bildhauereisen arbeitest, kannst du damit auch außen das restliche Material sehr gut abtragen. Wo noch viel Material abzutragen ist, gerne mit einem Hohleisen Stich 9, wo weniger Material abzutragen ist, bietet es sich an, mit Stich 5 oder Stich 3 zu arbeiten. Wenn du dann nah genug an der Bleistiftline bist, bearbeitest du die gewölbte Oberfläche nur noch mit Stich 1 (oder mit einem Stechbeitel, 20 mm breit oder breiter). In den Rundungen im Bereich des Griffansatzes geht Stich 1 natürlich nicht. Hier ist ein Hohleisen angebracht, dessen Schneide möglichst gut in die Form der Kurve passt (vom Foto her würde ich sagen: Stich 6 oder 7).
Und: keine Angst, der Holzklüpfel macht das Bildhauereisen nicht kaputt. Das Heft des Eisens hält die Schläge aus.
Übrigens: Die Wandstärke deiner ersten Kuksa könntest du noch reduzieren (bis auf etwa 5 mm). Dadurch wird das Füllvolumen erhöht. Darüber habe ich berichtet. Allerdings nicht hier, sondern in einem Forum für Hobbyschnitzer. Die Stärke von Wand und Boden habe ich bei meiner ersten Kuksa allerdings auch erst reduziert, nachdem ich sie schon etwa 5 Jahre lang in Gebrauch hatte. Es geht. Die Kuksa ist immer noch dicht, hat aber jetzt ein um ca. 50 ml größeres Füllvolumen.
Außerdem sehe ich, dass an deiner Kuksa eingedrückte Stellen sind, die beim Einspannen der Tasse in einer Klemmvorrichtung (z.B. Schraubstock) entstanden sind. Deshalb lass die Kuksa einfach mal für eine halbe Stunde unter Wasser tauchen. Dann quillt das Holz, was zur Folge hat, dass die Druckstellen verschwinden (falls die Holzfasern an den Druckstellen nur eingedrückt, ansonsten aber noch komplett in Ordnung sind). Es kann sein, dass dadurch nicht alle Druckstellen verschwinden. Auf jeden Fall werden sie durch das Quellen deutlich kleiner.
Viel Erfolg beim Schnitzen deiner zweiten Kuksa.
Gruß
Bernd
Re: Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Moin,
ja, was Bernd meint stimmt: mit trockenem Holz sieht die Sache anders aus, als mit frischem.
Ich würde es so formulieren:
Egal, ob mit frischem, oder trockenem Holz, der Prozess dauert gleich lange - nämlich mehrere Wochen.
Die Zeit, die das frische Holz zum Trocknen braucht braucht der Schnitzer am trockenen Holz.
Ich glaube, es kommt drauf an, worum es geht - um den Weg oder um das Ziel?
Sowohl meine Löffel, Gabeln als auch Tassen sind alle aus trockenem Holz und im Freien, also ohne Beitel entstanden. Ein Löffel ist dann gerne mal 1-2 Wochen mit im Rucksack, eine Kuksa den ganzen Sommer...
Also, Joscha, wenn Du bald aus Deiner Tasse trinken möchtest, vielleicht besser, Du überliest meinen ersten Kommentar zu Deiner Frage.
Egal wie, viel Spass!
ja, was Bernd meint stimmt: mit trockenem Holz sieht die Sache anders aus, als mit frischem.
Ich würde es so formulieren:
Egal, ob mit frischem, oder trockenem Holz, der Prozess dauert gleich lange - nämlich mehrere Wochen.
Die Zeit, die das frische Holz zum Trocknen braucht braucht der Schnitzer am trockenen Holz.
Ich glaube, es kommt drauf an, worum es geht - um den Weg oder um das Ziel?
Sowohl meine Löffel, Gabeln als auch Tassen sind alle aus trockenem Holz und im Freien, also ohne Beitel entstanden. Ein Löffel ist dann gerne mal 1-2 Wochen mit im Rucksack, eine Kuksa den ganzen Sommer...
Also, Joscha, wenn Du bald aus Deiner Tasse trinken möchtest, vielleicht besser, Du überliest meinen ersten Kommentar zu Deiner Frage.
Egal wie, viel Spass!
Re: Bildhauereisen/Stechbeitel für Formgebung
Hallo zusammen,
besten Dank für all die hilfreichen Kommentare und die Fotos/Video. Das macht einiges klarer. Da ich wahrscheinlich hauptsächlich bis ausschließlich mit trockenem Holz arbeite, denke ich, werde ich es mit einem Bildhauereisen versuchen. Ein Hohleisen Stich 7 habe ich. Dann werde ich es um eines ergänzen mit einem kleinen Stich, vielleicht Stich 3, wenn ich in die Nähe der Bleistiftlinie komme.
@ Bernd: Danke auch für den Tipp mit dem Quellen lassen um die Dellen (teilweise Stammen sie auch vom Hohleisen) zu entfernen. Die erste Kuksa ist schon mit Leonöl geölt, daher vermute ich ist der Zug dieses Mal abgefahren. Beim nächsten Mal werde ich es aber probieren.
Vielen Dank nochmal für die Rückmeldungen zu meiner Frage. Beste Grüße
Joscha
besten Dank für all die hilfreichen Kommentare und die Fotos/Video. Das macht einiges klarer. Da ich wahrscheinlich hauptsächlich bis ausschließlich mit trockenem Holz arbeite, denke ich, werde ich es mit einem Bildhauereisen versuchen. Ein Hohleisen Stich 7 habe ich. Dann werde ich es um eines ergänzen mit einem kleinen Stich, vielleicht Stich 3, wenn ich in die Nähe der Bleistiftlinie komme.
@ Bernd: Danke auch für den Tipp mit dem Quellen lassen um die Dellen (teilweise Stammen sie auch vom Hohleisen) zu entfernen. Die erste Kuksa ist schon mit Leonöl geölt, daher vermute ich ist der Zug dieses Mal abgefahren. Beim nächsten Mal werde ich es aber probieren.
Vielen Dank nochmal für die Rückmeldungen zu meiner Frage. Beste Grüße
Joscha