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Re: Vorschub für Tischfräse

guude,

meine meinung:

keine fräse ohne vorschub
kein fräsen ohne vorschub

mit handvorschub zu arbeiten ist gefährlicher murkx.

es ist kein gleichmäßiger andruck gewährleistet.
es ist keine gleichmäßige vorschubsgeschwindigkeit gewährleistet.
es ist kein schutz vor rückschlag vorhanden.
mit vorschub
ist automatisch eine werkzeugabdeckung gewährleistet.
befindet sich das gesicht nicht über der zerspanungsstelle.
splitterschutz und schutz vor wegfliegenden holzteilen ist vorhanden.
arbeitet es sich ermüdungsfrei.

der tisch und der anschlag sollten sorgfältig mit gleitmittel behandelt sein.
der vorschub wird ca. 5-10 mm schräg zum anschlag eingestellt, die rollen etwa 5 mm tiefer als das werkstück dick ist.
beim 3-roller sollte das werkzeug zwischen der 1. und 2. rolle seinen höchsten messerflugkreispunkt haben, beim 4- roller zwischen der 2. und 3..
bei durchgehendem anschlag drückt man das werkstück an den anschlag und sichiebt es unter die erste rolle, ist die rolle gut im eingriff lässt man deas werkstückfrei laufen, unterstützt es allenfalls wenn es größer ist.
bei nicht durchgehendem anschlag hält man das werkstück angedrückt, bis es den hinteren anschlag erreicht hat.
zum probefräsen lässt man das werkstück einige mehrere cm einlaufen und mittels der gegenrichtung des vorschubs wieder heraus. so lassen sich auch am ende nicht durchgehende fräsungen herstellen.

der einizige akzeptable grund, ohne vorschub zu arbeiten, sind zu kurze werkstücke, (lieber die teile länger zurichten und halt etwas zu viel zerfräsen), querbearbeitung und schablonenfräsen. (viele formen lassen sich auch mit der schblone und vorschub fräsen) dann aber mit oberer werkstückabdeckung arbeiten, außerdem das äußerst unfallträchtige einsatzfräsen.

gut holz, justus.

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