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Re: Vorschub für Tischfräse

Hallo Frank, Martin und Jockel,

zum Thema Sicherheit wurde ja schon was gesagt, das kann ich nur unterstreichen!
Ich kenne die Felder Lösung nur von Bildern, dort wird der Vorschub einfach abgekippt bei Nichtgebrauch, ob die Einstellungen während des Abkippens bleiben können, müsste Felder/Hammer sagen können, dann wäre es aber wenig Umrüstarbeit. Denn oft wird lediglich die Höhe des Vorschubs verändert, was nach dem Lösen einer Klemmschraube und dem Drehen am Höhenhandrad geschieht.
Bei meiner E-B/Metabo TF 904 kann ich den Vorschub einfach wegschwenken und finde so sehr schnell neue Einstellungen.

Zur Arbeit mit dem Vorschub:
Für Probefräsungen muss der Vorschub fast immer angehoben werden, sonst zieht er gleich eine 2 m Leiste "zur Probe" durch:-) Diese Tatsach erfordert etwas umdenken, man gewöhnt sich dran.
Stellt man Sockelleisten, Bodendielen mehrer Rahmen für Füllungstüren, oder gar Leimholz her, kommt man ohne Vorschub eigentlich nicht aus. Sicherheitshalber hält man am Abgabeanschlag noch den Daumen ans Werkstück um gegebenenfalls reagieren zu können.

Mit einer einfachen Vorrichtung an der ADH, die mir ein befreundeter Metaller zusammengeschweißt hat nutze ich den Vorschub auch beim Abrichten auf der ADH, besonders interessant für große Mengen an Werkstücken und für besonders große und schwere Werkstücke.

Ergo, ohne Vorschub kommt man als ambitionierter Freizeittischler nicht aus.

Zum Thema Verstellnuter an Tischfräsen.
Verstellnuter sind in Größen ab 150mm Durchmesser erhältlich, sie bieten etwa 40mm max. Frästiefe. Mit 180mm V-Nutern gut 50mm und mit 200mm V-Nutern sind je nach Bauart schon knapp 70mm möglich.
70mm Frästiefe ist im Möbelbau vollkommen ausreichend, selbst die Zapfen einer Werkstatteingangs-Überdachung aus Leimbinder habe ich damit gefertigt.

Gruß Dietrich

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