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Re: Monopol-Führungen
Antwort auf: Re: Monopol-Führungen ()

Hallo Uwe!

Kannst Du das mal begründen?
Dieses Prinzip ist doch Standard bei Billig-Sägen. Im US-Markt haben die meisten Budget-Sägen was ähnliches.

Da liegt wohl ein ziemliches Missverständnis vor. Die Hema-Führung wurde wohl ursprünglich für einen wesentlich schwereren Einsatz konzipiert, nämlich für Metallbandsägen.

Die Rückseite gegen ein Metallstück drücken zu lassen und dazu noch aus Hartmetall führt doch zur Kaltverformung des Bandes - daher haben bessere Führungen hinten eine Scheibe (siehe z.B. APA)

Das wird wenig Unterschied machen. Dafür wird bei der Monopol- bzw Guide das Sägeband auch noch seitlich stabilisiert, weil es in einer kleinen Nut läuft. Das kann keine Scheibe bieten. Hinzu kommt, dass das "Rohr" das Sägeband direkt hinter den Zähnen um einiges niedriger über dem Werkstück abstützt, als es eine Rollenführung kann. Man kann praktisch bis auf Luftspaltabstand an das Werkstück herangehen - wenn es denn eben ist!

Mit welchen Rollenführungen vergleichst Du? Wenn Du die einfachen Kugellager meinst, kann ich mir das vorstellen.

Nicht mit einfachen Kugellagern - auch wenn die bei entsprechender Qualität sicher nichts Schlechtes sind . Ich hatte verschiedene Rollenführungen - auch mal eine APA - aber keine davon war so zuverlässig und genau justierbar wie die Monopol.

Mein Fazit nach einigen Jahren Betrieb: Nichts anderes mehr! (OK - Keramik wäre auch eine Überlegung wert, aber solange die Monopol funktioniert eher nicht.) Abnutzung konnte ich bisher weder an der Führung noch an den Bändern feststellen und die nötige Justagezeit dürfte ziemlich kokurrenzlos sein.

Sehen die anderen Nutzer das auch so?

Gruss
Rolf

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