Juuma Türenspanner - auch für Leimholzherstellung

Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Sägewerk zum Nulltarif

Hallo Justus,

vielen Dank für den Hinweis. Ja, mir ist bekannt, dass Ahorn beim Trocknen zu Verfärbungen neigt. Man sollte die Bretter deshalb anfänglich auf den Kopf stellen. Zopfstapelung nennt man das wohl. Die Empfehlungen hierzu sind aber unterschiedlich. Manche sagen sogar, dass sich Ahorn gut trocknen lässt. Aber möglichst nicht im Freien, sondern in einem gut durchlüfteten Schuppen. Den habe ich. Die Bretter sind allerdings so kurz (1 m bis max. 2 m), dass ich gar nicht mehr nachvollziehen kann, welches das obere bzw. das untere Ende ist. Der Stamm hat im vergangenen Sommer wohl auch schon mehrere Monate im Wald gelegen, bevor ich den Holzsammelschein bekam. Beim Aufschneiden habe ich jedenfalls stellenweise schon diverse Verfärbungen in der Maserung gesehen. Sieht aber trotzdem gut aus. Ich denke, dass bei den kurzen Brettern zwischen den beiden Brettenden ohnehin kein signifikanter Feuchtigkeitsunterschied besteht. Deshalb habe ich sie nach dem Sägen gleich liegend gestapelt. Was mal draus werden soll, weiß ich noch nicht. Erst mal im Schuppen trocknen lassen. Dann hoffe ich, dass ich das Holz zum Schnitzen, Drechseln oder zum Möbelbau etc. verwenden kann. Wenn es dafür nicht mehr geeignet sein sollte, wandert's in meinen Kaminofen. Das war vom Aussteller des Sammelscheines ohnehin so vorgesehen...

Gruß
Bernd

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