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Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Fußbodenaufbau für eine Holzwerkstatt

Hallo Wilhelm,

wenn du eine Perlite-Schüttung als Niveauausgleich machst, kannst du auf die PU-Hartschaumplatten (die werden eigentlich nur wegen der Wärmedämmung im Fußboden verbaut) verzichten und gleich einen vernünftigen Trockenestrich drauflegen. Der Trockenestrich hat gegenüber dem Verbundestrich den Vorteil, dass er sofort mit dem Fertigfußboden belegt werden kann. Man muss beim Trockenestrich keine Trockenzeiten abwarten. Perlite und Trockenestrich ist deshalb auch eine gute Kombination.

Der Verbundestrich ist dafür i.d.R. billiger und einfacher einzubauen. Wenn die Perlite-Schüttung nicht fachmännisch und nicht überall gleichmäßig verdichtet wird (je dicker die Perlite-Schüttung, desto schwieriger ist deren gleichmäßige Verdichtung), liegen die PU-Platten samt OSB-Platten (oder der Trockenestrich) teilweise hohl, was zu entsprechenden Schiefstellungen der Möbel und Maschinen etc. führen kann. Der Trockenestrich ist in dieser Hinsicht wesentlich stabiler als die Kombination von PU und OSB Platte. Er neigt eher dazu, eventuelle Verdichtungsfehler der Perlite-Schüttung zu verzeihen bzw. auszugleichen.

Gruß
Bernd

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