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Re: "Reparatur Lamello-Fräse und 3D-gedruckter Sta

Hallo Franz,

keine Sorge, ich habe Dich da nicht falsch verstanden. Waren das damals so Stereolithografie-Teile, mit dem Laser in einem Becken voll Harz erzeugt? Sowas hatten wir in der Arbeit mal als Prototyp bekommen.
Mir sind drei 3D-Druck-Verfahren bekannt: Modell entsteht mittels Laserstrahl in einem Becken voll Harz, Modell wird mit Laser schichtweise in einer Pulverschicht erzeugt, und den Druck mit geschmolzenem Kunststoff-Faden.
Für den Heimgebrauch bieten sich ja eher die 3D-Drucker mit mit heschmolzenem Kunststofffaden an, da günstig und ohne Schmierkram. Da ist man allerdings nicht so frei in der Gestaltung: Der Drucker kann nicht frei in die Luft drucken, sondern muss das Modell von unten herauf aufbauen. An bestimmten Stellen benötigt man dann Stützstrukturen, die man hinterher von Hand entfernen muss. Das ist mühselig und die Oberflächen werden beschädigt, so dass man besser auf Stutzstrukturen verzichtet, wenn irgend möglich. Die Haltelasche bei meinem Lamello-Absaug-Adapter habe ich auf einer Seite angeschrägt, um an dieser Stelle eben keine Stützstruktur zu brauchen. Man ist also wie bei den anderen Fertigungsverfahren auch immer am grübeln, wie man da Teil am besten fertigungsgerecht konstruiert. Für mich ist diese Kompliziertheit aber Teil des Vergnügens.

Viele Grüße,

Bob

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