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Re: Tischplatte - geht das so?

Hallo Jochen,

als Berufskollege stimme ich dir zu: es ist ein Einfeldträger mit beidseitiger (Teil) Einspannung, wobei man über den Grad der Einspannung noch trefflich streiten könnte. Gut ist jedenfalls, dass die beiden Schreibtischunterbauten flächig gelagert sind bzw. auf einem Holzrahmen stehen. Das versteift die ganze Sache sehr. Da kann man dann für die Tischplatte durchaus auch zu dünneren (z.B. 22mm) Plattenstärken greifen (und hoffen, dass sie auch an ihrer Vorderkante nach vielen Jahren noch schön gerade bleibt) ... es kommt dann nur noch darauf an, dass die Plattenstärke auch optisch mit der Schreibtischgröße harmoniert.

Wäre der Schreibtisch dagegen nur auf insgesamt vier Füßen (an den jeweiligen Außenecken) gelagert, würde schon sein Eigengewicht die dünne Tischplatte (nur 22mm Stärke) verbiegen. Gefüllte Schubladen würden dann einen weiteren Beitrag dazu leisten. Das ist hier aber nicht der Fall - gut so.

Gruß
Bernd

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