Handbehauene Raspeln von Liogier

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Re: Bandsäge 1935 - flache Bandagen - wie Einstell

Guten Abend,

jetzt stellt sich die Situation natürlich etwas anders dar, aber wirklich befriedigend ist es deswegen nicht.
Wenn ich die Bilder richtig interpretiert habe, dann gibt es wohl keine Möglichkeit, die Führung weiter nach hinten zu versetzen (ggf. auch die Stange, die die Führung trägt). Ohne die Maschine selbst in natura zu kennen, fällt mir momentan auch kein Weg, auf der Maschine schmalere Bänder in Verbindung mit balligen Bandagen fahren zu können.
Ein möglicher Grund für die Wanderneigung des Bandes könnte der relativ weiche Gummikork sein, aber das ist nur eine Vermutung. Eine Alternative dazu wäre vielleicht ein relativ festes, auf gleichmäßige Dicke gebrachtes (spalten, schleifen, vielleicht gibts noch weitere Möglichkeiten) Leder; heute üblich sind aber meist die Gummibandagen oder aufvulkanisierten Gummibeläge. Allerdings kenne ich die auch nur in ballig, Hema schleift beim Neuvulkanisieren lt. Katalog wieder Radien an. Panhans verbaut ebenfalls ballig geschliffene Laufräder bzw. lässt die so verbauen. Ob aktuell irgendwo bei normalen Holzbandsägen flache Bandagen verbaut werden - ich weiß es leider nicht. Aber das ballige Profil scheint sich da durchgesetzt zu haben. Pehaka hat früher meines Wissens auch Bandsägen für Holz gebaut (über das Profil der Laufrollen weiß ich aber nichts), Bäuerle und Kölle gibt es nicht mehr.

Bilder von der Teichert kann ich hoffentlich nachreichen, wenn der Motor mal vernünftig montiert ist - aktuell ist das nicht befriedigend, weil nichts nachgestellt werden kann und der Riemen trotz Wachs rutscht. Einzelteile der Wippe sind schon fertig, aber es dürfte noch etwas dauern, bis das komplett ist. Ganz ursprünglich wurde die Maschine mit Tieren angetrieben, dann kam ein Verbrennungsmotor und dann irgendwann der elektrische Antrieb. In den 113 Jahren hat sich viel verändert...

Viele Grüße,
Max

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