Juuma Einhand-Simshobel

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Re: eine Kommode
Antwort auf: Re: eine Kommode ()

Hallo Heinz

Ich bin ehrlich, als wir uns nach einem neuen Schlafzimmer umsahen, stand im ersten Möbelhaus an exponierter Stelle dieses Schlafzimmer, ich ging ohne Interesse zu zeigen daran vorbei, wogegen meine Frau sofort Interesse zeigte, nach dem wir in Saarbrücken alle relevanten Möbelhäuser durch hatten und feststellen mussten, das Massivmöbel nach unserem Gusto nur spärlich angeboten wurden, wollte meine Frau unbedingt wieder zum ersten Möbelhaus, sie hatte dieses Schlafzimmer im Sinn, ja und so kam es wie es kam, zwei Wochen später stand es dann bei uns.
Wir fühlen uns wohl darin, es ist solide aufgebaut und mit der neuen Kommode ist mein Frau ist seht zufrieden, sie hat die Schubladen schon alle in Beschlag genommen.
Zugegeben, die Struktur ist z.B. am Schlafzimmerschrank etwas anders, ruhiger, wenn Du mal nachsehen willst, Schlafzimmer Gent von Wiemann, wir haben das Bett, den Schrank mit den hohen Türen und Beleuchtungskranz und zwei Nachttische.

Vielleicht hat Du in den Nachrichten mitbekommen, wie es unser Dorf in der Nacht zum Freitag getroffen hat, wähnten wir uns Jahre lang im Glück, wenn immer wieder von solchen Wetterkapriolen berichtet wurde, so hat es uns dieses mal um so ärger getroffen.
Priesen wir immer wieder unsere schöne Lage in einem Talkessel, der nur nach Süden hin offen ist und nachweislich für ein gutes Klima sorgt, so hat uns unter anderem auch diese Tatsache mächtig Unheil beschert.
Denn genau im tiefsten Punkt des Talkessels gab es die größten Schäden.
Hinzu kommt ein Bach, den man schon vor meiner Zeit in Rohre gezwängt hat, sozusagen ein "vergessener Bach", der sich nun zum Teil sein Bett wieder geschaffen hat und zwar mit kam vorstellbarer Wucht, vieles was auf der ursprünglichen Trasse des Bachlaufes stand, ist weg, nicht mehr da, Autos wurden übereinander gespült, an einer Stelle lagen drei Autos übereinander, darunter ein verendetes Pferd, wir sind im Dorf froh, das es zu keinen Personenschäden kam, wenn es auch in einigen Situationen eng war.
Du kennst ja unser Grundstück, zum Glück hatte ich vorgesorgt, denn es war zu erwarten, das in einer solchen Situation Wasser auch von unserem Grundstück in Richtung Haus kommt, irgend wann, als das Wetter schon vermeintlich alle möglichen Register zog, ging ich an den Bildschirm und hab Wetter plus Postleitzahl eingegeben, was ich da sah trieb mir vor Angst Schweißperlen auf die Stirn, ein mächtiges Unwetter trieb von Süden her auf uns zu, wobei in der Vorheerschau der Punkt des größten Niederschlages genau über unser Ort zog.
Sofort ging daran drei vorbereitete Bretter zu setzen, 1 mal Kellerloch, zwei mal rückwärtige Türen, an den Türen war mit Hilfe von Silikon alles dicht, am Kellerloch hab ich mit Hilfe einer alten Wolldecke und einem Schubkarren Gartenerde versucht abzudichten,das war nicht so einfach , da sickerten dann zwei drei Eimer Wasser ein.
Gestern nun hab ich auch da Abhilfe geschaffen, ich hab den alten Lichtschacht zuerst abgespitzt, um ihn dann neu zu betonieren und zwar so hoch, das sich Wasser so hoch anstauen kann, dass es am Haus vorbei laufen kann.
Was sehr beeindruckte, wie schnell das am Ende geht, hätte ich gewartet bis das erste Wasser sich zeigte, ich hätte verloren und der Keller wäre ab gesoffen.

Gruß Franz

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