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Re: 6 Ecken
Antwort auf: Re: 6 Ecken ()

Hallo Christoph

Dieses Mal war ich nicht so gut beraten, ohne Plan zu arbeiten, der Deckel gefällt mir gar nicht, ich werde wohl einen neuen fertigen, er ist mir zu flach, ich hätte ihn gerne etwas mehr Kuppelförmiger. Es hatte aber auch damit zu tun, das der ursprüngliche Klotz nicht höher war, ich wollte das ich aus dem gleichen Segment Dose und Deckel fertige, als ich dann beim fräsen das obere Teil in etwa fertig hatte, stellte ich dann mit Bedauern fest, das nach unten es zu einer Kuppelform halt nicht mehr reichte.
In den meisten Fällen arbeite ich nach meinem Gefühl, auf einem der Bilder sieht man eine Schablone, nach der wollte ich eigentlich arbeiten, als es dann soweit war, ging es doch wieder nach meinem Augenmaß.
Als ich soweit fertig war mit der äußeren Form, nahm ich das Teil von der Maschine, als es dann Senkrecht stand, sah ich sofort Nachholbedarf, da ich das Teil dank der Zentrierung wieder positionsgenau aufspannen konnte, war das kein Problem, die Wiederholgenauigkeit meiner beiden Aluplatten ist für Holzarbeiten mehr als genau..
Was ich noch erwähnen wollte, ich fräse ja solche Teile fast ausschließlich entweder mit meinen Kugelfräser oder mit Halbrundfräser, ohne meine Läppscheibe sähe ich alt aus, mein Kugelfräser sah vor dem ersten Nachschliff mit der Diamantscheibe arg zugesifft aus, das gleiche auch mit allen andere Fräsern.
Mittlerweile ist es fast so wie früher an der Drehbank zu Gutbrods Zeiten, zeigt der Fräser Schwächen, dann wird er neu geschliffen, ohne dies Möglichkeit, ich könnte mich vor lauter Brandflecken kaum retten, ich denke es wäre schlicht unmöglich solche Arbeiten vernünftig zu Ende zu bringen.Es ist ja wirklich nicht viel, was man da nach schleifen muss, man sieht es beim Schleifen ja ganz genau, der Verschleiß ist unmittelbar hinter der Schneide, auskogeln haben wir das früher genannt.
Ich schätze 5 oder 6 mal hab ich bei dieser Arbeit bestimmt nach geschliffen.

Übrigens, ich hab heute im Garten Bäume geschnitten, dabei stellte ich fest, das meine Astsäge auch schwächelte, nun haben ja diese Sägen einen ganz ungewöhnlichen Schliff, der mich bisher davon abhielt, einen Schärfversuch mit der Feile zu wagen, so viel mir heute ein, ich könnte es ja auch mal mit der Läppscheibe versuchen, ich wagte den Versuch und nach dem ich eine bequeme Stütze für meine zittrige Hand geschaffen hatte ging es ganz gut und siehe da, meine Säge ging fast wie neu durch den Ast.
Der Vorteil meiner Scheibe ist, sie läuft ganz spitz zu, es war damals richtig diese Form zu wählen

Gruß Franz

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