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Furnieren, wird schon werden!

Guudden,

den Zahnspachtel am besten beim Leimlieferer mitbestellen, häufig kostenlose Beigabe des Herstellers.
Mal durchscrollen, da sind ein paar von verschiedenen von Leimherstellern abgebildet.
https://www.google.de/search?q=zahnspachtel+kleiberit&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjb_brH49vYAhVS5KQKHVPaB7UQ_AUICygC&biw=1012&bih=479

Den Umgang damit vorher mit Probestück, Pappe als Furnierersatz und Mehlpampe o.Ä. üben, sonst gibt es Sauerei.

Wasser würde ich nicht mehr aufbringen wollen, als der Leim bereits mitbringt.
Ordentliche Zulagen wären mir wichtig, beschichtete Spanplatten oder besser noch Reste von Arbeitsplatten.

Vakuum halte ich ohne zusätzliche Zwingen nicht für das beste, der Druck ist mir zu niedrig. Allgemein wird
beim Furnieren von 2,5 bar ausgegangen.
Bei breiten Flächen kann man auch mittels Sprießen von der Decke im mittleren Bereich Druck aufbringen.

Alles Benötigte sollte vor der ersten Leimangabe bereit liegen, der Ablauf geprobt sein.
Ab dem ersten Leimtropfen auf dem Träger bis zur letzten Zwinge oder Sprieße heist es schnell und koordiniert zu Handeln!

Bei kühler und frostfreier Lagerung ist Weißleim, meinen Erfahrungen nach,
wesentlich länger lagerfähig als das häufig angegebene eine Jahr.
Man muss sauber entnehmen (gießen) und sollte keine Reste in das Gebinde zurückfüllen.

Gut Holz! Justus.

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