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Re: Geschweiftes fügen
Antwort auf: Geschweiftes fügen ()

Moin!

Interessantes Fräserset. Mir wäre es persönlich zu teuer. Ich mag auch keine Kugellager am Fräser haben, seitdem mir vor zig Jahren eines in der Schutzbrille landete. Daher vielleicht mal ein Denkanstoß in eine ganz andere Richtung:


Den Schmuh am Fräser einfach ignorieren. Das ist noch ein Konststoffrest der Melamin Beschichtung. Das ist natürlich auch nur auf die Stelle improvisiert, da mein Bohr- u. Frästisch noch nicht fertig ist.

Ich kopierfräse so wie es in den Bildern zu sehen ist, seitdem ich vor etlichen Jahren in einer Gitarrenbauwerkstatt eine tonnenschwere alte Bäuerle gesehen habe, die es auf identische Weise tut. Diese Fräse hat den Luxus gehabt, dass sich die Stifte auf dem Werktisch auswechseln lassen. Ich habe diverse Resthölzer mit unterschiedlich starken Dübeln drin. Das soll sich aber mit dem neuen Frästisch sowieso ändern.

Falls du also einen stabilen Bohrständer und eine Metabo, Suhner, Kress oder andere Frässpindel dazu haben solltest, könntest du ja mit deinem kleinsten Fräser beide Schablonenhälften nach der ENT Anleitung Fräsen. Im Anschluss daran würde ich beide Werkstücke befräsen, indem ich zum verwendeten Fräserdurchmesser den Fräserdurchmesser der Schablonenfräsung als Stiftdurchmesser addiere. So sollten beide Seiten mittig zusammengeführt werden können. Das Loch für den größeren Stift würde ich mit einem passenden Bohrer und einer Bohrmaschine in die Grundplatte bohren. Natürlich darf im Anschluss nichts am Ständer verstellt werden, damit der Stift zentriert unter dem Fräser sitzt.

Falls du obiges Werkzeug nicht besitzt, stellt sich noch die Frage, ob du bereits einen Kopierfräser mit Anlaufring besitzt. Falls ja, kann man hierbei sicherlich durch Austausch des Kugellagers und ein wenig Addition auch zum Ziel kommen, ohne viel Geld auszugeben.

Ich hoffe das hilft und war nicht zu diffus!

Schicken Gruß,
Amadeus

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