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Re: Balkenverbindung mit Gratfräser

Hallo,

Ich habe einen Gratfräser mit 16mm Durchmesser und Schnitttiefe ...

16 mm Schnitttiefe wäre mir zu knapp. Von Woodrat (kriegt man hierzulande bei Dictum) gibt es einen Gratfräser mit 8mm Schaft, der immerhin 24 mm Schnitttiefe bietet. Das ist allerdings - wie bei allen Woodrat Fräsern - kein Hartmetall sondern ein HSS Fräser. Ich habe eine kleine Woodrat und etliche solcher Fräser, sie funktionieren nach meiner Erfahrung gut.

https://woodrat.com/diamond-stones/wr-8-7-24-12

Woodrat Fräser Bezeichnungen:
8: 8 mm Schaft
7: Steigung 1:7 (Winkel 8,1 Grad)
24: Schnitttiefe
12: Durchmesser unten mm

24 mm Tiefe sind schon mal nicht schlecht, die 1:7 Steigung könnte aber knapp sein, optimal wären aus meiner Sicht 1:4 (entspricht etwa 14 Grad) aber ich habe keinen Fräser mit 14 Grad Winkel und großer Schnitttiefe gefunden.

Optimal wäre im Hinblick auf die Schnittiefe aus meiner Sicht für Deinen Anwendungsfall: https://woodrat.com/diamond-stones/wr-h-6-36-20 (1:6 Steigung, 36 mm Schnitttiefe, Durchmesser 20 mm)

aber dieser Fräser hat einen h = half inch Schaft. Man kriegt hier in Deutschland zwar solche halbzoll Spannzangen, aber nicht für Deine kleine Makita, für eine Dewalt DW625 (ehem ELU Mof 177) zum Beispiel gibt es solche Spannzangen.

Ich würde sagen, Du solltest es mit 2 selbstgebauten Schablonen aus HPL Platte, einem 30er Kopierring und dem wr-8-7-24-12 Fräser in Deiner Makita ruhig mal versuchen. Ein Kopierring und der Fräser kosten nicht die Welt, HPL Platte auch nicht. Der Tip von Volker (erstmal viel Material bspw. mit einem Spiralnutfräser entfernen, dann den Rest mit dem Zinkenfräser) ist gut. Material bei Dir dürfte ja irgendwelches Nadelholz sein, das packen die Woodrat HSS Fräser locker. Massenweise Geld versenkst Du mit diesem Test nicht und den Kopierring und der Fräser kann man auch mal für was anderes gebrauchen.

Grüße
Wolfgang

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