Juuma Türenspanner - auch für Leimholzherstellung

Allgemeines Holzwerkerforum

Re: Handliche Maschinen machen auch Sinn!
Antwort auf: Re: Grosse Fälze fräsen ()

Hallo,

Das, was Du hier zeigst, würde ich eher eine Ecküberblattung denn einen Falz nennen. Einen Falz sehe ich eher am Langholz. Und die Herstellung einer solchen Überblattung ist mit Kreissäge (zum Absetzen) und einer Schlitzscheibe oder einem Nutfräser mit ausreichendem Durchmesser auf der Tischfräse wirklich kein Ding insbesondere dann nicht, wenn man eine TF mit Schiebeschlitten hat, der die Querholzbearbeitung enorm erleichtert und erheblich sicherer macht. Ist ja nicht viel was Anderes als das Anfertigen eines Zapfens. Wenn man ein Opferholz verwendet, bricht das Werkstück auch nicht aus, selbst dann nicht, wenn es sich um Douglasie handelt..Einen klassichen Falzkopf würde ich zur Querholzbearbeitung eher nicht verwenden, denn die damit erreichbaren Falztiefen sind bei Querholz (Zapfneanschneiden ...) einfach zu gering. Mit entsprechenden Schlitzscheiben (oder einem Sägeblatt) auf der TF schafft man durchaus auch 12 cm und mehr.

Du solltest wirklich mal einige Zeit mit richtigen Tischlereimaschinen (Formatkreissäge, ordentliche Tischfräse mit Schiebeschlitten ...) arbeiten ...

Grüße
Wolfgang

Merkwürdige Antwort! 12cm? Will ich ein Fachwerkhaus bauen? Da scheint mir eine ziemliche Verkennung der Gegebenheiten vorzuliegen. Mannomann, ich baue ein paar kleine Schubladen in meine Werkbank ein! Letztendlich gehts darum zu zeigen, was man auch mit kleineren Maschinen als Hobbyist erreichen kann.

Das da oben kommt mir vor, wie die Lösung der Aufgabe zwei Personen nach Köln transportieren zu wollen und dafür einen 60-sitzigen Bus einzusetzen. Gehts auch ne Nummer kleiner? Nix für ungut, aber irgendwie hab ich über diese Antwort schmunzeln müssen.

Ach ja, mit dem Falzfräskopf war im Übrigen der Festool Falzkopf FK-D mit ASL20 gemeint.

Gruss
Rolf

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