Juuma Ganzstahlzwingen

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Re: Alte Hobelmaschinen
Antwort auf: Re: Alte Hobelmaschinen ()

Guuden,

Elektroanschluß:

Bei 600mm Arbeitsbreite haben die meisten Maschinen 4 bis 5,5 KW Anschlusswert,
also sind sie mit 3x 16 Ampere ausreichend abgesichert und für haushaltsübliche
Drehstromversorgungen betreibbar.
Eine 800-er Dickte ist sehr selten und verlangt natürlich eine 3x 32 A Absicherung.
Aber auch dass sollte in den meisten Fällen mit den üblichen 3x 64 A Hausanschlüssen
machbar sein.

Ein Sanftanlauf

mit Tastensteuerung mit Bremse und Schnittstelle für die Absaugung ist sowieso zu empfehlen.
Da ist der Nachlauf auch gleich kein Prob mehr.

Vorschubswellen

aus Gummi waren ab den 1970-ern für viele Jahre ein Alleinstellungsmerkmal
des Herstellers Martin, die Wellen sollten genau geprüft werden- sie nehmen Misshandlungen sehr übel.
Sonst sind sie gerade für feine Arbeiten das A&O, zumal bei ihnen auf Gleitwalzen verzichtet werden kann.

Eine andere Variante sind Einzugswalzen als Gliederwalzen. Das ermöglicht den Einlauf von in Grenzen unterschiedlich
starken Werkstücken, genau so wie bei Gummiwellen. Mit dazu gehört ein Gliederdruckbalken auf der Einzugsseite.

Die Gliederrückschlagssicherung

ist natürlich selbstverständlich und muss einwandfrei funzen.

Der Lärm

ist mit scharfen Messern, einer entkoppelten Aufstellung, Verwendung aller Abdeckungen und Schallschutz an der Maschine und im Raum
auch in Grenzen zu halten.

Absaughauben

sollten mit im Angebotsumfang enthalten sein, sind eigentlich heutzutage Standard
Mit ein wenig Verständnis i der Blechverarbeitung ist
ein Eigenbau aber auch kein Hexenwerk.

Gut Holz! Justus.

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