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Re: Welcher Forstnerbohrer?

Hallo Ernst,

Nutfräser ohne durchgehende Grundschneide würde ich für diesen Zweck nicht einsetzen. Qualitätsfräser (nur diese sollte man überhaupt verwenden) haben in der Regel auch eine durchgehende Grundschneide. Ein weiterer Vorteil des Fräsers gegenüber dem Bohrer ist der, dass man den Fräser für jeden beliebigen Lochdurchmesser, der größer oder gleich dem Fräserdurchmesser (12,7 mm) ist, verwenden kann. Selbstverständlich auch für alle nicht-kreisförmigen Lochformen ...

Wer sich einen Frästisch (z.B. nach der Vorlage von Guido Henn) selbst gebaut hat, sollte so einen Kopierfräser mindestens schon einmal benutzt haben. Ich benutze ihn seitdem relativ häufig. Der ist wirklich extrem vielseitig und hat sich bei mir schon mehr als "bezahlt" gemacht. Habe damit z.B. auch schon Nuten, die geometrisch aus drei geraden Strecken und zwei dazwischen liegenden Kreissegmentbögen bestehen (z.B. für einen Möbel-Rollladen), gefräst.

Es spricht allerdings überhaupt nichts gegen das Bohren der Teelichtlöcher ... wollte hier nur eine mögliche Alternative zum Bohren aufzeigen.

@Rolf:
selbst das ständige Umstellen des Revolvertiefenanschlags war mir in diesem Fall eine lästige, zudem auch vermeidbare Unterbrechung des Fräsvorgangs.

Gruß
Bernd

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