Handbehauene Raspeln von Liogier

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Hier die "Angaben"... *MIT BILD*
Antwort auf: Einige Angaben bitte. ()

Hallo nochma,...
nach meinen Ausmessungen müßte der Frosch einen Neigungswinkel von ca 30° haben,
die "schiefe Ebene" demzufolge 15°, was den Schnittwinkel von 45° ergibt.
(Angaben hab ich in der Beschreibung des Hausherrn nicht gefunden...)
Rein theoretisch müßte ein Keilwinkel von 25° ausreichen, quasi spitz genug sein, um
die Schneide des Hobeleisens durch das Hobelmaul zu bringen.
Meiner Theorie nach ist das umso leichter, je spitzer der angeschliffene Keilwinkel ist,
weil der Bereich der Hobelsohle an der hinteren Kante des Hobelmauls nicht die Fase
des Eisens behindert, denn nur darum geht es, wenn man den Frosch positioniert, um die
Maulöffnung fürs Eisen zu definieren.
Das Kunz-System dieser schiefen Ebene ist ja im Grunde genau wie das Bed Rock System
von Stanley oder Juuma entwickelt worden, um das Eisen im vorderen Bereich des Hobel-
mauls zu stabilisieren und damit (Stoß-) Erschütterungen zu vermindern. Dies erreicht man
durch höchere Auflagefläche des Eisens auf dem Frosch.
Hierbei darf der Frosch aber nicht zu tief sitzen...

Gr.A.

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