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Re: Winkelsäge
Antwort auf: Winkelsäge ()

Hallo Markus,

hatte vor Kurzem eine ähnliche Verzinkung mit 25mm Buche. Den Verschnitt habe ich ebenfalls mit einer Laubsäge entfernt. Ich denke zwischen "funktioniert überhaupt nicht" und "das klappt super" gibt es ein breites Spektrum an Sägeblättern. Ich war einigermaßen glücklich mit möglichst starken, grob bezahnten Sägeblättern und einem stark gespannten Blatt. Da die Aufnahmefähigkeit bei den gängigen Laubsägen recht begrenzt ist (denke ca. 1,3 mm) ist mein nächster Schritt definitiv eine Dekupiersäge mit einstellbaren Blattwinkel. Bestenfalls eine "New Concepts" aber auch ich hadere mit dem Preis. Ich denke nicht, dass der größere Wenderadius bei stärkeren Sägeblättern ein Problem ist...notfalls startet man früher in den Schnitt quer zur Faser und entfernt den entstehenden Überstand mit ein paar Zügen nachdem der gröbste Verschnitt entfernt ist. Runden Blättern traue ich nicht wirklich. Habe sie zwar noch nicht probiert, kann mir aber nicht vorstellen mit denen gerade Schnitte hinzubekommen. Vom Vorbohren würde ich auch die Finger lassen. Als Alternative würde ich möglichst viele Entlastungsschnitte längs zur Faser sägen und hemdsärmlich den Zinkengrund von beiden Seiten tief (V-förmig) bis zur Brettmitte einstemmen, so dass sich der Verschnitt einfach stirnseitig ausstemmen lässt.

viele Grüße

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