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Re: Unterbau Dielenboden
Antwort auf: Unterbau Dielenboden ()

hallo Birgit,
was verstehst du unter "guter Untergrund"?
Vermutlich Beton - und da fangen dann die Probleme an:

Was ist darunter ? Wenn es im Erdgeschoss ist und darunter ist ein Keller, dann ist der Beton als Untergrund wahrscheinlich geeignet. Wenn unter dem Beton nichts mehr ist, also vermutlich nur Erdreich, dann sind weitere Untersuchungen notwendig, denn dann könnte es aufsteigende Feuchtigkeitsprobleme geben.

Was du herausgehauen hast, dürfte ein schwimmender Estrich gewesen sein. Da würde ich mir dreimal überlegen, bevor ich den raushaue, falls er keine Fehler hat. Sauber ausgeführt ist das ein erstklassiger Untergrund für die allermeisten Fußbodenbeläge. Du hast nicht gescrieben, warum er heraus muß.

Was verstehst du unter 21 mm Eichendiele?
Wenn das ein industriemässig hergestellter Bodenbelag ist, der auf einem Trägermaterial (Blindmaterial, MDF oder ähnliches) eine 2 bis 3 mm starke Eichenfurnierschicht aufweist, das ganze mit Klickverschluss zur Nachbardiele, dann sind andere Voraussetzungen gegeben, als bei einem massiven Eichenbrett, das mit Nut- und Feder an den Kanten oder glatt besäumt geliefert wird. Persönlich habe ich so meine Zweifel an "massiver Eiche" mit 21 mm, das ist für einen Fussboden nicht besonders stark, eher im Gegenteil. Und ich würde selbst massive Eiche dieser geringen Stärke nicht auf eine Lattung legen. Früher oder später hängt der Boden durch und dann knarrt er bei jedem Schritt.

Die Lösung von Konrad ist sicher korrekt, wenn sie fachlich richtig durchgeführt wurde. Eine (lose) Schüttung sehe ich kritisch und würde statt dessen Ausgleichsmasse/Spachtelmasse nehmen und bei den Verlegeplatten die nächsthöhere Stärke wählen.

viele Grüße
reinhold

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