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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Schneidenbeschädigung durch Grat

Hallo Uwe,
da hab ich mich bei meiner Frage ein bischen zu ungenau ausgedrückt. Es geht mir eigentlich weniger um die Beseitigung von Mikrograten, die eigentlich überhaupt nicht mehr vorhanden sein sollten, sondern um die Grate die auf den gröberen Steinen entstehen und irgendwan unkontrolliert abbrechen/fallen und dabei die Schneide bei dem weiteren Schärfvorgang beschädigen.
Eigentlich würde ich sagen, man müsste den entstandenen Grat immer wieder bewusst abbrechen z.B. durch Drehen und Aufstellen des Eisens auf die Spiegelseite unddann einem gezielten auf Zug ausgeführten Schliff den Grat abzuschleifen bevor man dieen Stein wechselt. Ich befrüchte allerding, dass dabei eine ungleich große Gegenfase entsteht, die von den folgenden, feineren Steinen, nicht mehr beseitig wird. Zum anderen ist dieses Vorgehen mit einer Schleifführung nicht unbedingt komfotabel.
Ich habe auch schon versucht auf den feineren Steinen nur noch auf Zug zu schleifen. Das war undünstig, weil es dadurch dem evtl. abgefallen Grat oder auch sonstigen Fremdkörpern möglich war, sich unter der nur auf der Schneidenspitze aufliegen Frase durchzuarbeiten und dabei die Schneide zu beschädigen.
Momentan verfahre ich so, das der erste Schleifbewegungsrichtung auf einem feineren Stein immer auf Zug ausgeführt wird und anschließend die Schneide nicht mehr angehoben wird damit evtl. Fremkörper weggeschoben werden und nicht zwischen Schneide und Stein gelangen können. Dieses Vorgehen wende ich auch beim Abziehen der Gegenfase an.
Leder, Polierplatten und Pasten verwende ich nicht.
Gruß
Georg Pfab

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