Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Restauration japanischer Säge *MIT BILD*

Die Säge ist geschmiedet und hat ein Schmiedezeichen (würde ich behaupten.) Anders als moderne japanische Sägen haben die allen einen leicht zulaufendes Ende, das 10 - 15 cm in den Griff eingelassen wird. Das ist bei all den gebrauchten, die ich erstanden habe so.

Hier mal ein Foto einer anderen Säge ohne Griff.

Wegen der Kraftübertragung und der Zahnform, habe ich mir die Säge gerade nochmal angesehen. Der Zahnabstand beginnt bei 6 PPI am Griff und Ended bei etwas mehr als 4 PPI. Die Neigung der Brüstung ist bei den Zähnen am Griff nur leicht negativ und am Ende der Säge deutlich negativ. Auf mich wirkt das wie eine sehr ausgeklügelte Zahnung. Beim Sägen fühlt sich das so an, als würde man hobeln. Die Säge bleibt also immer in der Schnittkerbe. Man muss nur drauf achten am Anfang des Schnittes die Säge sehr leicht zu machen, sonst bleibt man hängen und der Griff rutsch etwas durch die Hand. Ich habe gestern mal Robinie damit geschnitten und wenn man ganz gefühlvoll mit der Säge umgeht, funktioniert das auch ganz gut.

Viele Grüße

Sebastian

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