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Re: Restauration japanischer Säge

Hallo Sebastian,

das ist eine sehr schöne Säge. Zur Griffform: Ich habe eine große japanische Längsschnittsäge, da hat der Griff einen elliptischen Querschnitt.

Was ich bei solchen Sägen nicht verstehe, ist die stark gebogene Zahnlinie, die eigentlich dazu führen müsste dass man zur Blattspitze hin einen (auf die Zähne bezogen) sehr flachen Kraftangriff hat, es drückt also nur eine sehr kleine Kraftkomponente die Zähne in das Holz hinein und entsprechend wenig schneiden diese Zähne in die Tiefe. Ist das so, hat das vielleicht sogar einen Vorteil oder liege ich da ganz falsch, weil man mit beiden Händen sägt und der Kraftangriff ganz anders funktioniert? Die gebogene Zahnlinie westlicher Fuchsschwänze hat, weil die geschoben werden, den gegenteiligen Effekt.

Ist denn bei Deiner Säge ein dickerer Schaft tatsächlich angeschmiedet? Bei ähnlichen neueren Japansägen ist das geschweisst, bei meiner leider schlecht geschweisst, das ist ein trauriger Niedergang.

Freu Dich an Deiner Säge. Die hätt ich auch gern.

Grüße, Friedrich

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