Veritas Stemmeisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Beitel - Aufbewahrung *MIT BILD*

Werte Holzwerker,

Wer Ordnung hält ist zu faul zu suchen, stimmt nur bedingt.

Bei meinen vielfältigen Holzarbeiten muss auch das Ambiente stimmen. Auf dem Weg zur Wohlfühloase enstand ein weiteres Detail.

Wie in einem vorangegangenen Beitrag erörtert, hier ein Beitel direkt aus der Box an das Werkstück auf die Bank. Dieser Satz Beitel ist die Reaktion auf eine amerikanische Lieferverweigerung. So sind aus sechs dann dreizehn Beitel geworden und preiswerter noch dazu. Die Nacharbeit habe ich gerne gemacht und bezog sich nur auf die Hefte. Die Eisen können so direkt zur Bearbeitung verwendet werden. Scharf, präzise und gut in der Hand liegend. Erfahrungen habe ich vorher schon mit einem 6, 12 und 20mm Beitel gesammelt, die ich seit geraumer Zeit im Gebrauch habe. Sie sind aus meiner Reisekiste nicht mehr wegzudenken.

Aber nun mein Weg zur Aufbewahrung in Bildern:
Mit viel Späne wurde das Nussbaumbrett auf Maß gehobelt.

So soll die Anordnung einmal aussehen.

Die Unterteilungen werden in Form gebracht.

Die zugeschnittenen Seitenteile werden genutet und einpasst.

Die Länge ist ermittelt und wird abgesetzt.

Dann die Hirnhölzer mit dem Hobel bestoßen. Hier sieht man, dass die Nut nicht ausrissfrei geblieben ist. Im weiteren Prozess wieder aufgehübscht.

Und damit sind die weiteren Nuten entstanden. Dabei habe ich die Seiten vorgeschnitten. Somit konnte der Rapier sauber hobeln.

Der Rahmen, die Grundplatte und die Unterteilungen sind mit Schellack bearbeitet worden und werden zusammengesetzt.
Die Beitel liegen mit der Schneide auf einer Lederleiste, auf die für jeden Beitel eine passende Schutztasche aufgenäht wurde.
Die Aufbewahrung soll später aufgestellt werden. So gewinne ich wieder Platz auf der Hobelbank. Es wird ein Klappmechanismus verwendet.
Dabei fiel mir auf, dass die Beitel zuwenig Halt haben. Dank Leder schnell behoben.
So sieht die Lösung aus. Zusätzlich habe ich noch einen Lederiemen befestigt, der die Beitel zusätzlich hält.
Die Beitel habe ich einer Verschönerung unterzogen. Alle Hefte wurden bis 400er geschliffen und dann mit Schellackpolitur bearbeitet. Eine tolle Haptik.
Und so stehen die Werkzeuge auf der Bank.
In Schrägstellung und mit Draufsicht.
Mit eingeklappten Standfuß direkt auf der Hobelbank, bzw. später an dem vorgesehenen Platz.

Mir hat die Arbeit viel Freude gemacht und es ist wieder ein weiteres Schmuckstück für die Alltagsarbeit entstanden.

Herzliche Grüße

Uwe

Hallo Uwe, jetzt ist es glaube ich noch schlimmer geworden, aber ich lass es jetz so (Motto meiner Tochter.) die folgenden Bilder müssen drinb bleiben, weil sonst die Gefahr besteht, dass sich wieder alles verschiebt. Das gilt auch für Deinen Beitrag mit dsen Ersatzbildern.



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