Juuma Einhand-Simshobel

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: "ziehende Schnitt", der Versuch einer Beschrei

Moin Markus,

ich denke nicht, dass es da viel zu interpretieren gibt. Rein qualitativ gibt es nur zwei unterschiedliche Situationen: Bewegung relativ zur Schneide 90° oder eben nicht.
Letztere enthält dann immer (mal mehr mal weniger) automatisch eine Bewegungskomponente parallel zur Schneide und damit einen ziehenden Schnitt.
Quantitative Unterschiede gibt es natürlich unendlich (von einem um einen Hauch gedrehten Handhobel mit 89° bis 0° bei einem Messer). Aber ich kann einen ziehenden Schnitt nicht über einen völlig willkürlichen Wert definieren, wenn es qualitativ eigentlich einen fliessenden Übergang und damit eben keinen qualitiativen Unterschied gibt.
Ich kann aber sehr wohl beschreiben, daß die eine oder andere Handhabung eines Hobels einen sehr wirksamen ziehenden Schnitt produziert. In anderen Fällen merkt man ihn halt nicht.

Die Diskussion zu dem Thema hält sich doch nur deshalb solange schon seit Jahren, weil einige glauben, daß man nur in bestimmten Fällen von einem ziehenden Schnitt sprechen darf. Und das führt halt letzlich zu Missverständnissen, weil es korrekt so eben nicht stimmt.

Gruß

Carsten

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