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Re: 3-Klinker-Methode - experimentelle Analyse

Moin,

wäre schon interessant auszuprobieren, was bei runden oder quadratischen Steinen passiert, wenn man sie immer nur gegeneinander rotieren würde. Der Materialabtrag innen und aussen sollte in dem Fall ja erhebliche Unterschiede aufweisen. Vielleicht bleibt in der Mitte einfach ein Berg stehen, auf dem dann die Steine gegeneinander rotieren (und dabei kaum Material abtragen) und dabei immer wieder abkippen, weil sie am Rand keinen Halt finden, weil dort bereits Material abgetragen worden ist.
Ich stelle mir mal zwei Glasplatten vor, die jeweils in der Mitte einen Berg besitzen. Wenn ich nun Schleifmittel aufstreue und dann Berg auf Berg setze und rotiere, dann dürfte das Schleifmittel ganz schnell nach Aussen wandern. In der Mitte quietscht dann Glas auf Glas, viel Abtrag wird man da nicht bekommen. Das scheint mir nicht zu funktionieren.

Letzlich geht es ja auch darum, ob das Verfahren gut konvergiert, ob man also schnell zu einen brauchbaren Ergebnis kommt. Im Prinzip klappt es ja ganz gut, so wie es in der Schärfanleitung beschrieben steht. Je nachdem, wie plan man es dann am Ende wirklich haben will, muss man dann halt etwas korrigieren, wenn man eine Sattelfläche festgestellt hat. Letzteres war zumindest bei mir kein grosses Problem. Im Vergleich zur ganzen Vorarbeit, die man leisten muss, um neue Klinker einzuschleifen, ist die Korrektur in der Diagonalstellung dann am Ende blitzschnell erledigt.

Gruß

Carsten

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