Terrassendielenbohrer

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Konstruktion Stoßlade

Hallo Andreas,

die alte Diskussion...

1. Eine schräge Rampe an der Stoßlade ergibt keinen ziehenden Schnitt! Für einen ziehenden Schnitt muss die Schneide schräg zur Bewegungsrichtung angeordnet sein. Die gibt der Hobelkorpus vor, das Eisen müsste also schräg im Hobel eingebaut sein.

2. Ein schräg eingebautes Eisen hat auch beim Bestoßen von Hirnholz Vorteile. Einmal durch den ziehenden Schnitt (ich habe den Eindruck, dass dadurch auch ein nicht mehr ganz scharfes Eisen noch eine saubere Fläche schneidet). Und außerdem kommt das Eisen nicht mit ganzer Breite schlagartig ins Holz (das Werkstück ist ja meist rechtwinklig). Ich hatte lange einen LN #9, da rumste es immer ordentlichordentlich, jetzt habe ich den großen Veritas Bestoßhobel, der schneidet viel weicher und angenehmer.

3. (war nicht von Dir, ich weiss) Die zweite Führung (eine Leiste oder Ähnliches, die den Hobel zwangläufig führt): Meinen LN #9 habe ich mit dem "Hotdog" versehen und händisch an die (eine) Führungskante links gedrückt, das ging. Dann habe ich zum Veritas gewechselt, bei dem wird an vielen Stellen im Net eine 2. Führung an der Stoßlade empfohlen. Ich habe aber festgestellt, dass man, wenn man den Griff in der weiter ausgeschwenkten Position benutzt, (es gibt zwei Stellungen), den Hobel auch gut an die eine Führungskante drücken kann. So benutze ich jetzt die alte Stoßlade weiter.

Grüße, Friedrich

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