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Re: Schrupphobeleisen mit Spanbrecher

Hallo Wolfgang,

Danke fürs Verlinken dieses interessanten Artikels.

Die Euphorie des Autors bezüglich des engen Hobelmauls kann ich bei Hobeln mit Spanbrecher allerdings nicht so ganz nachvollziehen.
Wann immer ich problematisches Holz hatte, hat mir eine Verengung des Hobelmauls auch nicht weitergeholfen, Bei den Bevel-up-Hobeln schon, aber mit Spanbrecher war da eher das Problem daß dann die Späne stopften.
Ich hätte vielleicht am Hobelmaul noch etwas nachfeilen können, wollte ich aber nicht.

Etwas gestutzt habe ich auch bei den Winkelangaben.
Keilwinkel 40° ist recht robust, da habe ich in vergleichbaren Skizzen meist flachere Winkel gesehen, um 30°, einmal sogar 25°.
Das erschien mir immer zu niedrig. Ich schleife Hauptfase immer 35° und dazu noch ein paar Grad für die Schneidfase.
Aber die 90° für den Spanbrecher finde ich jetzt wiederum ein bißchen viel. Ich habe schon welche auf 45° angeschliffen und war zufrieden damit.

Hat das jemand so wie beschrieben bei seinem Spanbrecher? Wie sind da die Erfahrungen?

Gruß Horst

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