Handbehauene Raspeln von Liogier

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Kaufberatung - Westliche Handsägen

Hallo Kermit,
bei mir verlief 😉 es ganz ähnlich: Europäische Sägen hasste ich. Ich kannte sie 'nur' aus dem Werkunterricht... Zu Gestellsägen halte ich bis heute den größtmöglichen Abstand.
Ich fing also mit Japansägen von vorne (?) an. Mit geteilten Ergebnissen.
Mein Fazit / Lehre daraus (und einiger Lektüre): Passe die Säge dem Holz bzw. seinen Dimensionen an und erlerne die Technik durch Üben.
Daraufhin schwenkte ich auf amerikanische / englische Sägen um und zwar auf neue und hochwertige Sägen, denn wie wollte ich bei Gebrauchtkauf feststellen ob das Ergebnis von meiner Technik, der Säge oder Beiden maßgeblich bestimmt wird? Ein "Lehrer" / erfahrener Ausbilder steht mir nicht zur Seite.
Hast Du denn die notwendigen Kenntnisse? Falls ja, dann kaufe von mir aus Gebrauchtsägen. Falls nicht, mach Dich nicht unglücklich und kaufe Neue gebrauchsfertige Sägen im gehobeneren Bereich.
Ich habe mich nach reiflicher Überlegung damals so entschlossen und das nicht bereut (Lie Nielsen Tenon Saw). Im Englischen liest man oft: "Buy the best u can/afford."
Es stimmt in diesem Fall.
(Meine Japansägen habe ich bis auf Eine (die in die Tonne wanderte) alle noch und setze sie je nach Anforderung ein.)

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