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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Schubladen für Hobelbank

Hallo Wolfgang,
ich würde die Schwingen auf jeden Fall belassen, denn ich glaube nicht, dass eine Kiste in den geplanten Abmessungen/Materialstärken und der geplanten Konstruktion eine gleichwertige Aussteifung erreichen wird. Wenn Du Dir z. B. bei feinewerkzeuge.de mal die Bilder der Hobelbänke mit Unterschrank ansiehst, dann sind bei allen Modellen die Schwingen weiterhin vorhanden. Ich denke, das hat seine berechtigten Gründe.
Wenn Du den Stauraum maximieren willst, dann würde ich darüber nachdenken, den Raum zwischen den unteren Schwingen von der Seite aus zu nutzen.

Die Führungen der Schubladen würde ich auch anders gestalten und möglichst Hartholz auf Hartholz laufen lassen. Beispielsweise könntest Du an den Seitenteilen der Schubladen außen an der Oberkante eine Leiste anbringen und auf der entsprechenden Seite des Korpus nach unten versetzt eine etwas dickere Leiste befestigen. Alternativ könntest Du die Leiste der Schublade auch zwischen zwei Leisten am Korpus führen, dann kannst Du auch das Spiel optimal einstellen.
Falls Du an der geplanten Schubladenkonstruktion festhalten möchtest, dann kannst Du statt der Nuten ebenfalls Leisten im entsprechenden Abstand an dem Korpus anbringen. Für die Böden solltest Du aber wirklich gutes (Buche-)Sperrholz verwenden (Maserung längs zur Laufrichtung) oder eine dünne Leiste als Lauffläche unter das Sperrholz leimen.

Wenn Du schon recht genau weißt, was in die Schubladen soll, dann würde ich deren Höhe minimieren: für Messwerkzeuge reichen z. B. 2 bis 3 cm Innenhöhe aus. Wenn Du dadurch eine zusätzliche Schubladenreihe realisieren kannst, dann ist es nicht mehr so schlimm um den Raum zwischen den Schwingen.

Viel Erfolg!

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