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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Große Löcher mit Bohrwinde

Moin,
Mein größter Bohrer hat glaube ich ein Zoll Durchmesser, der bohrt problemlos in Weichhölzern. Er hat einen Vierkant am Ende der ein verdrehen in der Winde verhindert.
Schlangenbohrer mit der Bohrspitze, die den Bohrer ins Holz zieht gibt es oder gab es meines Erachtens nach für Weichhölzer und für Harthölzer. Wobei die Steigung der Spirale bei letzteren flacher ausfällt, sodass der "Vorschub" in Hartholz geringer ist. In freier Wildbahn habe ich diese allerdings noch nie gesehen...

Achtung Klugscheißermodus: Im Prinzip sind die Schlangenbohrer (zwei Schneiden), sowie auch Zentrumsbohrer (eine Schneiden) hobelmesserähnliche Schneidwerkzeuge die pro Umdrehung gleichviel Material abtragen. Daher kann nur die schärfe der Schneiden und der Hebelarm der Bohrwinde entscheidend sein. Achja, und natürlich der Bizeps des Handwerkers.
Die Bohrtiefe ist nur beschränkt durch Länge des Bohrers (und natürlich die Ausdauer des Handwerkers).
Klugscheißer Modus aus.

Zuletzt: in Harthölzern kommt mein Bizeps bei großen Durchmessern (genauer kann ich es gerade nicht definieren).

Ich habe auch nur selten Winden in verschiedenen Größen gefunden (Flohmarkt, Bucht). Auf dem Festland scheinen die nicht gebraucht worden zu sein...ich bin nicht ganz sicher ob das an der Größe der Bizepse der Festländer und der damit angeblich einhergehenden kleineren Gehirnmasse liegt.
Es könnte auch sein, dass es umgekehrt ist und die Festländer sich mit Verbindungen geholfen haben, die große Bohrdurchmesser unnötig gemacht haben.
...Ich neige zur letzten Begründung.

Beim nochmaligen Durchlesen, stelle ich fest, dass ich ein wenig am Thema vorbeigedacht habe. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Damit einen sonnigen Tag!
thomas s.

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