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Re: Leimschaber
Antwort auf: Re: Leimschaber ()

Hallo Mario,

vielen Dank für den Hinweis.

Deine Bedenken sind nicht von der Hand zu weisen. Wenn Leimüberstände dünnerer Art bestehen, dann würde ich den 80iger Hobel bez. die Ziehklinge einsetzen. Nun wurde bei meiner letzen Verleimung nicht so viel auf vorherige Leimbeseitigungvor der Trocknung an Wert gelegt, sondern eine schnelle Verleimung war gegeben. Da es warm war und der Leim hat schnell abgebunden, da lag es nicht fern meinen Rohbau des Leimschabers zu verwenden. Die dickeren Leimraupen ließen sich leicht beseitigen. Dann konnte die Klinge durch anheben des Griffs in eine steilere Position gebracht werden. Das war nötig, da sich Leinreste in der Nut der Klinge verkeilt hatte, die aber dann durch die überstehenden noch nicht abgetragene Leimreste von der Leimfuge zerkleinert wurden. Späne aus dem Holz habe ich damit nicht stoßen.

In dem Film ist ja nach der Leimrestebeseitung auch erst der Schleifvorgang durchgeführt worden. Da werden sicherlich auch noch einige10tel mm Öberfläche egalisiert worden sein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass solch eine Breitbandschleifmaschine sogar im mm Bereich abträgt, habe das aber noch nicht erlebt.

Herzliche Grüße

Uwe

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