Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: zu doof zum Schränken

Hallo Volker,

https://www.feinewerkzeuge.de/G310600.html

Mit diesem Link hast Du eine gute Erklärung wie die Zange funktioniert.
> Die Zange hat den Stempel, der den jeweiligen Zahn des Blatts auf den Amboss drückt. Damit hast Du die variable Kraft, mit der der Biegevorgang durch Deine Hand ausgeführt wird. Der Stempel überträgt diese Kraft auf die Zahnspitze. Zur Unterstützung kannst Du bei Friedrich die Höhe der Biegeebene in der Beschreibung nachschauen. Pedder hat es auch geschrieben. Dieser Stempel sollte überprüft werden, ob er ein einwandfreiem Zustand und richtigem Winkel ist, damit er vollflächig und zentrisch auf die Zahnspitze drücken kann.
> Dann das Sägeblatt berücksichtigen. Wie sind die Zähne eingearbeitet worden. Hat eine Wärmebehandlung und Härtung stattgefunden, ist das Blatt spröde.
> Dann der Amboss. Mit den nachbearbeiteten Austauschteilen von Gerd bist Du auf der richtigen Seite. Die brauchen nicht viel Schleifarbeit, da die Säge als Absetzsäge ja mit einer geringen Schränkung auskommt. Sie soll ja nicht klemmen. Der Amboss kann einfach mit unterschiedliche Winkel ausgestattet werden, mit denen der Biegewinkel zu übertragen ist. Hier ist weniger mehr, 0,1 bis 0,2 mm reichen bei mir aus, da ich fast nur mit trockenem Hartholz arbeite.
> Überprüfung der Auflage der Schränkzange auf dem Sägeblatt. Höhe und plane Auflagepunkte um nur die Zahnspitzen zu erreichen.

Wichtig ist das Schärfen der Zähne nach dem Schränken, da damit die Zahnspitzen wieder die notwendige Schärfe erhält, die durch Arbeiten bei dem Biegevorgang eventuellen verloren gegangen sind.

Herzliche Grüße

Uwe

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