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Re: Metallhobel Grundausstattung

Hallo Gast,

Vor dem Problem standen wahrscheinlich alle mal. Aber es ist schwer da was zu empfehlen denn was der eine als zu groß empfindet ist dem anderen zu klein.

Was den Einhandhobel angeht, so ist so ein Hobel grundsätzlich kein Fehler. Welche Größe ist aber eine gute Frage. Ich habe einen Stanley 60,5 mit gewissen Veränderungen und die Juumas (Block und Sims), die haben alle in etwa die gleiche Größe.
Von Veritas habe ich keinen Blockhobel, kann also da nicht vergleichen. Ich hatte aber auch noch nie das Gefühl daß ein kleinerer Blockhobel bei dem was ich gerade mache praktischer wäre.

In der Größe #7 haben ich eine Flachwinkelrauhbank von Veritas und eine konventionelle Anant #7, sowie eine #8 von Stanley. Der Flachwinkler ist meiner Meinung nach auf Hirnholz besser, bei schwierigem Holz greife ich aber lieber wieder zum klassischen #7 oder #8 Hobel mit Doppeleisen, da habe ich weniger Probleme mit Ausrissen. Versuche mit verschiedenen Eisen mit verschiedenen Anschliffwinkeln habe ich noch nicht gemacht, das wäre evtl. eine Möglichkeit wenn ich mich für eine der drei Rauhbänke entscheiden müsste.

Viele mögen die langen Rauhbänke nicht so sehr und verwenden lieber einen #5 oder #6. Die habe ich beide nicht. Ich fand bisher den Sprung von #4 bzw. #4,5 nach 7 nicht als zu groß, aber das ist nur meine persönliche Meinung, für dich kann sich das ganz anders anfühlen. Das im Voraus zu sagen ist wohl unmöglich wenn man die entsprechende Größe nicht ausprobieren kann.

Was Grundhobel angeht so habe ich alle 3 Varianten von Veritas. Klein, mittel und groß. Der Große ist immer eine Empfehlung wert, der mittlere ist für kleine Arbeiten sehr viel handlicher, nur den kleinen kann ich nicht empfehlen, da hat sich mir immer das Eisen weggedreht. Vermutlich wäre da die Miniaturausführung des Großen noch besser.

Gruß Horst

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