Juuma Einhand-Multizwinge - schnelles einhändiges Spannen von 0 bis 170 mm

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Ein Werkstatthocker
Antwort auf: Re: Ein Werkstatthocker ()

Hallo Markus,

danke für deinen Beitrag. Zu den Verstrebungen.

Ich habe das ganz einfach gemacht:

Der Winkel der Bohrlöcher in der Sitzplatte hat die Neigung der Beine vorgegeben. Ich hatte die Beine fertiggestellt und dann hatte ich die Streben mit Einhandzwingen an den Beinen befestigt und mit einem rechten Winkel die Abmessungen auf die Streben übertragen und abgenommen. Die Beine haben eine Stärke von 3,5 cm. Normale Zapfen ragen ca 2/3 ins Holz. Hier habe ich mir gesagt, wie du schon angedeutet hast - dass man mit den Löchern nicht so tief geht, denn

a) treffen sich die Streben in einem 60° Winkel und können somit auch nicht so tief ins Holz hineingehen. Ich habe dann die Zapfen zunächst 2 cm lang gemacht und als ich das zweite Zapfenloch ins Bein hineingetrieben habe, habe ich
b) die Zapfen in der Länge angepasst und angeschrägt, sodass sich die Zapfen in den Löchern treffen, sich an den Lochflanken verkeilen und dann habe ich sie
c) an den Berührungsflächen unter Druck verleimt.
Insofern sind die Zapfenlöcher wieder vollstandig mit Holz "gefüllt", fest verleimt und sollten so kaum noch geschwächt sein.

Bisher ist alles bombenfest. Der Hocker ist nicht sonderlich schwer aber wirklich stabil. Ich glaube, dass diese Verbindung besser hält, als mit konisch angespitzten Streben. weil du hier eine Formschlüssigkeit hast.

Wie hast du denn deinen Hocker gemacht? Ich habe deine Beiträge überflogen, aber wohl den Hocker überlesen.

LG Micha

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