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Re: Ein Werkstatthocker *MIT BILD*
Antwort auf: Re: Ein Werkstatthocker ()

Hallo!

Ich habe mir diesbezüglich einen Zapfenschneider und den passenden Flankenräumer von Veritas gegönnt. Gibt's auch hier beim Hausherrn in der Bohrerabteilung.

Zunächst bereitet man grob den Zapfen vor. Das funktioniert mit zB. mit dem Ziehmesser ganz gut. Wer drechseln kann, kann die Grobform wahrscheinlich noch einfacher und schneller herstellen.

Dann kommt der Bleistiftanspitzer on steroids zum Einsatz.

Diese Schritte wiederholt man sofern notwendig. (Bei mir öfter. Wer's kann wahrscheinlich weniger oft.) Man muss nur etwas aufpassen, dass der Zapfen immer halbwegs zentriert im Schneider sitzt. Ansonsten ist der fertige Zapfen nicht zentral auf dem Bein. Ist mir bei acht Zapfen aber nur einmal passiert.

Zu guter letzt säubert man die Basis des Zapfens noch etwas.

Das passende Loch bohrt man zunächst mit einem 15mm-Bohrer (IIRC) vor und bringt es dann mit dem Flankenräumer in konische Form. Dabei muss man öfter mal den Winkel prüfen und bei Bedarf etwas korrigieren. Alles in allem hat das für mich Anfänger erstaunlich gut funkioniert.

Ok. Das sind jetzt sehr spezielle Werkzeuge, aber 80€ erschienen mir nicht allzu teuer. Wenn man öfter solche Zapfen benutzt, dann ist die Anschaffung durchaus sinnvoll, weil es mit etwas Übung sehr schnell geht und (fast) idiotensicher ist. Hey, ich hab's hingekriegt! o.O)"

Ich will mich demnächst an unseren Küchenstühlen versuchen. Da habe ich dann auch entsprechend Anwendungsfälle. (Falls man überhaupt Ausreden für neues Werkzeug braucht. ;-) )

Gruß
Meikel

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