Terrassendielenbohrer

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Wollten wir?

Hallo Sascha,

Deine „Mühen“ in allen Ehren, aber …
In Deinem YT-Video betonst Du, dass beide Eisen gleich geschärft sind (Min. 1:33), sind sie aber nicht! Denn am D2 Eisen hast Du, im Gegensatz zum PM-V11 Eisen keine Rückenfase (Min. 1:42). Damit ist zwar der Schnittwinkel von 39 Grad an beiden gleich, aber der Schneidenwinkel am PM-V11 Eisen eben 30 Grad und nicht 27. Eine Rückenfase bei „Faseoben-Hobeleisen“ verbessert die Standzeit der Schneide m.M.n. gerade bei niedrigen Schnittwinkeln deutlich und daher nutze ich sie an den meisten meiner Hobel.

Interessanterweise erwähnt Veritas D2 zwar, hat aber darauf verzichtet D2 gegen PM-V11 zu testen. ( http://www.pm-v11.com/Story.aspx )

… ich halte das Messen der Spandicke mittels Messchieber für wenig vergleichbar und grundsätzlich ist doch nicht der Span das Maß für unsere Bemühungen sondern die Oberflächengüte des Werkstücks. (Frei nach Pedder: „…der Span ist die falsche Seite des Holzes …“).

Wenn Du also den Anspruch erhebst einen realistischen Vergleich der beiden Stähle zu zeigen, musst Du wohl nochmal ran! ; sind ja noch keine Blasen an den Händen, also kein Problem für Dich (was nimmt man für das Forum nicht alles auf sich, oder für YT?). ;-)

Anknüpfend an das erste PM-V11 Thema: Ich nutze zwei O1 Eisen und eine ganze Menge A2 und PM-V11 Eisen in meinen Hobeln. Mit allen lassen sich wunderbare Oberflächen herstellen wenn sie scharf sind und wenn diese Oberflächen nicht mehr so sind wie ich mir das vorstelle, dann schärfe ich sie. Ich stoppe dabei nicht die Zeit oder zähle die Züge auf dem Stein, ich mache das so lange bis ich mit der Schneide zufrieden bin / den Unterschied zwischen den verschiedenen Stählen beim Schärfen finde ich übrigens gering… Ergo bin ich zufrieden (und wäre es mit einem D2 Eisen wohl auch, wenn ich eins hätte).

Viel Spaß beim Hobeln
Gruß Daniel

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