Schleifzylinder

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Ihr wolltet den Test - hier ist er - D2 vs PM-

Hallo Tom,
meine Erfahrungen zu Hobeleisen,.
Wenn ich meine sehr selten benutzten Spezialhobel (Grathobel, Schiffshobel, und sonstigen Holzhobel) und deren SP-Eisen einmal außen vorlasse, verwende ich bis auf ein A2 von Veritas nur PM und Gerds D2 Eisen.
Mit beiden letztgenannten habe ich sehr gute Erfahrugen gemacht, sowohl was die erzielbare Schärfe, Standzeit und damit einhergehende Schneidstabilität angeht.
Es kommt bei mir bei diesen Eisen (Schärfwinkel >= 30°) , so gut wie zu keinen Schneidausbrüchen. Ich schließe daraus, dass beide Stähle, sowohl das PM Eisen als auch Gerds D2 Eisen eine sehr feine Gefügestruktur aufweisen. Wären die Karbide des D2 Eisens größer, würde dies zu sichtbaren Schneidausbrüchen führen, die vor allem bei der Hirnholzbearbeitung deutlich sichtbar wären.
Ich empfinde jedoch, das Gerds Eisen schweren zu schleifen sind. Könnte indirekt auch ein Indiz für eine höhre Verschleißfestigkeit sein. Beweisen kann ich das jedoch nicht. Das könnte man praktisch nur feststellen, wenn man immer wieder abwechselnd sehr vilele gleiche Teile bis zur Verschleißgrenze bearbeiten würde. Und selbst dann würde dieses subjektive Ergebis nicht zwangsläufig auf andere Schnittparamten und Holzer übertragbar sein.
Oder man misst direkt den Schneidenverschleiß. Das übersteigt jedoch meine Möglichkeiten. Aber vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie dies mit einfachen Mitteln zu bewerkstelligen wäre.
VG
Georg

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