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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Zusammenhang Schärfe, Standhaftigkeit & Stahl

Hallo Sascha,

das Thema hat mir selbst heute bei einem Ausflug in das Winter Wunderland in den Bergen mit über 1 m Schnee keine Ruhe gelassen... :-)

Wir haben immer von "Schärfe" gesprochen - und die an der Länge der gehobelten Strecke festgemacht, die das Eisen geschafft hat. In Deinem Video hast Du was von "feinkörnigem Stahl" / Pulver erzählt. Auf den ersten Blick hört sich das ja durchaus schlüssig an. Es leuchtet ja ein, dass etwas feineres eine "geradere Schneide" erzeugen kann - die ist dann auch schärfer. Mir fehlt allerdings der Hintergrund, um sagen zu können, ob D2 oder PM-V11 jetzt "feinkörniger" wäre und muss mich da auf Dein Urteil verlassen.

Aber ist "Schärfe" wirklich das Gleiche wie "Standhaftigkeit"?

Gefühlt würde - ich - sagen, dass sich diese beiden Begriffspaare so gern haben wie zwei gleichgerichtete Pole eines Magneten. Meine Erfahrung sagt mir, dass ein "rattenscharfes" Eisen was tolles ist - dies aber die Dauerhaftigkeit eines Schneeballs im geheizten Wohnzimmer hat.

Da wäre ich sehr an anderen Meinungen interessiert. Ich bin gespannt.

Der Punkt von Georg mit der unterschiedlichen Feuchte des Holzes lässt sich auch hören. Mein (europ. Ahorn) Holz war "trocken" (kammergetrocknet & > 1 Jahr bei mir im Keller gelegen).

Herzliche Grüße

Tom

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