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Re: Schlichthobel - gibt's "den" richtigen Weg?

Hallo zusammen,

Interessante Diskussion, die ich da losgetreten habe. Die "schreibende" Mehrheit ist also der Meinung, dass der Schlichthobel nur gerundete Ecken oder eine ganz leichte Rundung im Bereich von Zehntel erhalten sollte. Hinweise auf stärker gerundete Eisen kamen bis jetzt von Christoph (im Nachbarthread) und Paul.
Der Ansatz "von grob nach fein" mit "rund nach gerade" zu verknüpfen fand ich besonders eingängig. Sozusagen die Rundung von Schrupp- über Schlichthobel nach Doppelhobel/Rauhbank feiner werden zu lassen, analog zu den Körnungen beim Schleifen. Gut das sind jetzt rein theoretische Erwägungen ohne praktische Erfahrungen.
Der gerundete Schrupphobel arbeitet ja einfach sensationell. Ich habe allerdings das Problem, beim zügigen Zwerchen, dass ich die schmalen Furchen nicht so einfach direkt aneinander gehobelt bekomme. Die idee war, als Zwischenschritt quasi einen Hobel zu haben, der auch noch gerundet ist, wenn auch deutlich weniger. Sozusagen ein breiter, "entschärfter" Schrupphobel.
Ich denke ich werde es einfach ausprobieren und wenn es nicht taugt, dann Schärfe ich mich eben langsam wieder nach und nach gerade.
Wünsche allen muntere Späne aber vor allem glänzende Oberflächen.

Johannes

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