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Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Schlichthobel - Rundung

Hallo Markus,

Von tiefen Riefen war ja auch nicht die Rede. Die bekommt man nur wenn etwas schief läuft und das Eisen nicht sauber eingestellt ist.
Ich meine die Riefen die man bekommt wenn die Fläche breiter ist als der Hobel und die Kante des Eisens eine sichtbare Spur hinterlässt.

Möglicherweise haben wir auch unterschiedliche Vorstellungen zur Spandicke. Bei sehr dicken Spänen könnte der gleiche Effekt wie beim Schrupphobel überwiegen, nämlich daß das abschneiden der seitlichen Fasern den Kraftaufwand verringert und dann wäre die Riefen natürlich auch entsprechend tiefer.
Wenn ich mal eine Fläche abrichte und der Schrupphobel zum Einsatz kommt, nehme ich entweder meinen Flachwinkelhobel und stelle den auf höhere Spanabnahme und öffne das Hobelmal weiter oder ich greife gleich zum Doppelhobel wobei ich da nichts verstelle sonder lieber mehr Hobelzüge mache als mich mit dicken Spänen abzuquälen. Zeitersparnis steht für mich da nicht im Vordergrund, wenn es länger dauert, dann ist das eben so. Frühere Handwerker konnten das natürlich nicht so machen.

Gruß Horst

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