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Re: Grathobel gesucht *LINK*
Antwort auf: Grathobel gesucht ()

Hallo Horst,

ich besitze einen alten Ulmia. Sobald man den richtig eingestellt bekommen hat, arbeitet der durch den ziehenden Schnitt ganz klasse! Auch das Schärfen ist durch die rechtwinklige Schneide sehr angenehm. Mir sind auch nur die hölzernen Hobel bekannt. Wobei ich glaube, dass Gerd Fritsche auch schon einen Grathobel gebaut hat.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Maschinen- und Handarbeit ist ja, dass man bei der Handarbeit eher passgenau statt maßgenau arbeitet bzw. arbeiten kann. Das trifft meiner Meinung nach auch für die Gratverbindung zu. Einen steileren Winkel kann man nämlich dadurch erreichen, dass man den Hobel einfach nach links abkippt. Insofern kann man die Gratfeder der (evtl. gefrästen) Gratnut anpassen. Anders herum mit einem flacheren Winkel funktioniert das natürlich schlechter, da dann die Brüstungsfuge nicht dicht wird.

Der Restaurator Greef zeigt das eigentlich ganz anschaulich in einem seiner Videos (siehe Link).

Viel Spaß beim Graten!

Johannes

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