Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Dickenlehre aus Resten

Inzwischen macht sich die Lehre sehr nützlich.

Natürlich merkt man mit der Zeit, was alles besser sein könnte. Da ist zum Beispiel die Auflösung - Bruchteile eines mm lassen sich kaum ablesen, nicht mal 0.5 mm. Allerdings bewahrheitet sich hier auch meine Skepsis gegenüber Meßuhren: Je nachdem, wie ich die Lehre ansetze, kann die Abweichung schon mal 0.5 mm erreichen. Sehr viel feiner als ca. 1/4 oder 1/5 mm dürfte kaum sinnvoll sein.

Beim Ausarbeiten dieser Schalen stört das allerdings erstaunlich wenig, weil man den letzten Rest ohnehin auch eine gleichmäßigen Klopfton hinarbeitet. Bei einer flachen Gitarrendecke dürfte dass dann deutlich anders aussehen.

Wesentlich mehr stört mich allerdings die Konstruktion des unteren Arms. In der Praxis wünsche ich mir immer wieder, dass der untere Arm spitzer zuläuft und dass der untere Stift idealerweise bündig mit der Spitze des Arms endet. Wenn man am eingespannten Werkstück misst, ist auch allzu gern der vordere Fuß im Weg.

Weil die Lehre sonst ganz gut funktioniert, werde ich es mir verkneifen, sie größer umzubauen. Aber vermutlich werde ich für die Zukunft eine zweite Lehre basteln und dabei versuchen, diese Nachteile zu vermeiden.

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