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Re: Planläppen von Klinkern - Ein Abschlussbericht

Hallo Ansgar,

ein bemerkenswertes Ergebnis (ich will hier nicht verschweigen, dass ich schon vorab von Dir eine Zusammenfessung bekam).

Hast Du das wirklich alles mit Stahllineal und Fühlerlehre gemessen und dann in eine Grafik übertragen? Ich hatte geglaubt (und würde das anhand der von Dir eingestellten Bilder iimmer noch glauben) dass Du Zugang zu einem Messsystem gehabt hast und das hat das für Dich erledigt. Du weisst natürlich, dass mit aufgelegtem Lineal gemessene Werte nicht die Abweichung von einer Ebene, sondern die von einer Spur sind (und die sind kleiner), aber im Endeffekt darf das egal sein, wenn alles Null ist dann ist die Planfläche so oder so perfekt.

Die Ursachen für immer wieder neu auftauchende Unebenheiten können Zusammenballungen von Körnern sein (wie Du schreibst), vielleicht auch zusätzlich noch (könnte ich mir vorstellen) Inhomogenitäten der Klinker. Wenn Du schreibst, die alten Optiker hätten es ja auch geschafft: Der wichtigste Unterschied ist: Die haben mit kreisrunden Rohlingen gearbeitet und die während des Läppens nicht nur hin und her geschoben sondern auch noch gegeneinander verdreht, was uns mit den Klinkern ja schwer fällt.

Die Aussage, dass sich mit feinerem Korn die Ebenheit deutlich verbessern lässt, ist wertvoll und hilft weiter, und ich habe sie in eine nachkorrigierte Version meiner Schärfanleitung (die irgendwann kommt) auch schon eingebaut. Du solltest aber wirklich überlegen, ob Du das Kilinker-Plan-Läppen weiter untersuchst, denn eigentlich hast Du hiermit für die Praktker einen schönen Schlusspunkt gesetzt.

Grüße, Friedrich

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