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Re: Hobeln von Buche Leimholz
Antwort auf: Hobeln von Buche Leimholz ()

Hallo Bruno!

irgendwo habe ich schon mal den Spruch gehört "die Buche läßt den Schreiner fluchen"... Bei mir ist das regelmäßig beim Hobeln von Buche Leimholz der Fall.

Hier darf ich mal eine Lanze für das gescholtene Holz brechen. Für mich ist Buche eines der am angenehmsten zu bearbeitenden Hölzer. Allerdings rede ich von Vollholz. Mit billigem Leimholz habe ich vor Jahren ähnlich miese Erfahrung gemacht, das fiel teilweise nach kurzer Zeit einfach auseinander.

Trotz allem behaupte ich mal, dass ein richtig (richtig!) scharfes Eisen in einem korrekt eingestellten Hobel doch gewisse Erfolge zeitigen sollte. Andererseits stellt sich die Frage, wozu muss ich leimholz eigentlich abrichten? Gute Qualitäten sollten so eben sein, dass eine Bearbeitung mit dem Exzenterschleifer das Richtige ist und genügt, um eine gute Oberfräche zu erhalten

Meine Erfahrung mit Buche und Hobeln ist ganz allgemein, dass es zwar ein Holz ist, welches einen gewissen Kraftaufwand erfordert, einem dabei aber, wenn man die Faserrichtung beachtet, mit einer seidig glatten Oberfläche belohnt.

Also Kopf hoch und schleifen statt hobeln. Und das nächste Mal anderes Material nehmen bzw. das hier als Lehrgeld abhaken.

Gruss
Rolf

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